HVB Pokal 1. Runde Frauen
22.11.2008, 15:00 Uhr
SV Eintracht Ortrand
ortrand-esv
Elsterwerdaer SV 94
   Halbzeit: 09:06  


 Endstand: 20:18
     Aufstellung
         Nr.  Name  Tore
         1  Anne Schmidt  
         12  Jacqueline Schnurpfeil  
         4  Lisa Kekulé
 1
         5  Janina Albrecht  0
         6  Anja Schneider
 2
         8  Virginie Klaus  0
         9  Sandra Doms
 7
         13  Gerti Kekulé
 0
         14  Nancy Hoyer  0
         17  Katja Richter  1
         18  Alexandra Lang  7
             
         Tr.  Klaus Marquardt/Roland Kekulé  
 
Spielbericht
 

Pokalaus gegen Ortrand

Zum HVB - Pokalspiel mussten die Elsterwerdaer Handballerinnen beim Verbandsligisten SV Eintracht Ortrand antreten. Ohne Cordula Günther, Ulrike Zörner und Silke Fastert galt es den „Startsechser“ variabel aufzustellen. Doch von einer „Ersatzbesetzung“ konnte nicht die Rede sein. Sandra Doms und Alexandra Lang waren gleich siebenmal für ihr Team erfolgreich und auch Anja Schneider konnte zwei Tore beisteuern. Zum Sieg jedoch reichten diese Treffer nicht. Der SV Ortrand konnte sich letztlich mit einem 2 Tore Vorsprung den Erfolg sichern.
Zum Spiel: Den besseren Start erwischte der Gastgeber, der sich in der verhaltenen Anfangsphase immer wieder in Führung brachte. Die Elsterstädterinnen glichen jedoch bis zum 4:4 wiederholt aus. In der Folgezeit agierte die Eintracht druckvoller im Angriff und konnte durch Parallelstoßen die zaghaften ESV Abwehrbemühungen überwinden. Die ESV Damen schienen noch gar nicht auf das Handballspiel eingestellt zu sein. Doch eigentlich hätten sie nach mehrmaligen harten Attacken gegen sich regelrecht wach gerüttelt worden sein müssen. Die Ortrander Vertretung ergänzte nämlich die übliche Spielhärte (Halten, Klammern, Schieben,…) mit diversen rüden Aktionen gegen die ESV Spielerinnen. Der Griff in den Wurfarm, und dass „über die Hüfte Springen lassen“ hatten sie scheinbar bis zur Perfektion trainiert, denn das Schiedsrichtergespann Richter und Wendler aus Senftenberg übersah diese in Serie. Auch das Nachtreten wurde nicht wahrgenommen. Stattdessen wird die ESV Spielerin die sich über eine solche Aktion gegen sich beschwert des Platzes verwiesen. Aber scheinbar ist eine solche Gangart der Gäste in dieser Liga so üblich. Trotzdem ist das schwache Spiel der ESV Damen dadurch nicht zu rechtfertigen. Bis zur Halbzeit wurden lediglich 6 magere Tore erzielt. Dass die Eintracht bis zu diesem Zeitpunkt auch nur 9 Tore für sich verbuchen konnte verdanken die Gäste ihrer Torhüterin Anne Schmidt. Sie bestritt an diesem Tag ihr erstes Spiel für den ESV und wusste gleich durch eine tolle Leistung zu überzeugen. Mehrfach konnte sie Tempogegenstöße abwehren und das Konterspiel über Anja Schneider einleiten.
In der zweiten Halbzeit wurden die ESV Damen dann endlich munter. Zwar legte die Eintracht abermals den besseren Start hin und konnte sich sogar auf 12:7 absetzten, doch die ESV Sieben gab sich nicht auf und kämpfte sich Tor um Tor heran. Maßgeblich an der Aufholjagd beteiligt war hier Aufbauspielerin Alexandra Lang, die endlich Verantwortung übernahm und aus dem Rückraum ein ums andere Mal sicher verwandelte. Ebenso sicher agierte auch Sandra Doms vom Punkt, die darüber hinaus auch im Spiel nur schwer zu halten war. Sie setzte sich in einer dreifachen (!) Unterzahl gegen die komplette Eintracht Abwehr durch und krönte ihre Leistung durch einen Tunnel gegen die Torfrau. Sukzessive konnte der Rückstand verringert und in der 54. Minute der Anschlusstreffer zum 17:16 erzielt werden. Die Heimmannschaft konnte ihren Angriff aber ebenfalls mit einem Tor abschließen und die 2 Tore Führung wieder herstellen(18:16). In der Ortrander Abwehr jedoch wusste man sich jetzt nur noch durch extrem körperbetontes und hartes Spielen zu helfen. So musste man in der 58. Minute noch eine herbe Aktion gegen eine ESV Rückraumspielerin sehen, die im Sprung von hinten heruntergerissen wurde. Glücklicherweise blieb sie von einer Verletzung verschont. Die Folge für die Gegenspielerin: Sie sah „rot“. Das Überzahlspiel konnte zum 19:18 Anschluss genutzt werden und auch der Gegenangriff der Eintracht fand nicht den Weg ins ESV Gehäuse. Somit schien ein Unentschieden und damit auch eine Verlängerung dieses Pokal-Matches in greifbarer Nähe. Ein technischer Fehler im Spielaufbau in der letzten Minute jedoch vereitelte dieses Happy End. Stattdessen nutzen die Ortranderinnen den Ballverlust zum eigenen Konter, der zum 20:18 Endstand genutzt wurde.
 


Jacqueline Schnurpfeil

Tabelle Männer
Verein SP. Pkt
1. MTV Wünsdorf II
12 24:00
2. HV Luckenwalde
11 16:06
3. BSV G/W Fiwa II
12 16:08
4. ESV 94
09 12:06
5. HC Bad Liebenw. II
12 12:12
6. HV Ruhland/Schw. 11 10:11
7. TSV Empor Dahme
09 07:11
8.
HV G/W Plessa
12 05:19
9. Eintracht Ortrand
11 04:18
10.
SV Herzberg
11 04:18
Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
1. SV B/W Dahlewitz
11 20:02
2. HV Calau
11 18:04
3. TSG Lübbenau 63 11 18:04
4. HSG Schlaubetal/O 11 11:11
5. HC Spreewald
11 10:12
6. SV Chemie Guben
11 09:13
7. Frankfurter HC III
10 08:12
8.
ESV 94
11 08:14
9. HV Ruhland/Schw.
12 08:16
10.
Eintracht Ortrand
11 00:22
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