Brandenburgliga Frauen
06.12.2008, 17:30 Uhr
Elsterwerdaer SV 94
esv-doki
VfB Doberlug-Kirchhain
   Halbzeit: 11:17  


 Endstand: 22:29
     Aufstellung
         Nr.  Name  Tore
         1  Anne Schmidt  
         12  Jacqueline Schnurpfeil  
         2  Silke Fastert  3
         3  Cordula Günther
 7
         4  Lisa Kekulé
 3
         5  Janina Albrecht  4
         6  Anja Schneider
 0
         8  Virginie Klaus  0
         9  Sandra Doms
 1
         13  Gerti Kekulé
 1
         14  Anett Huschka  0
         15  Ulrike Zörner  0
         17  Katja Richter  1
         18  Alexandra Lang  2
             
         Tr.  Klaus Marquardt/Roland Kekulé  
 
Spielbericht
 

ESV Damen unterliegen im Kreisderby

Brandenburgliga. Im letzten Heimspiel der Hinrunde empfingen die Elsterwerdaer Handballdamen den Vorjahresmeister, den VfB Doberlug-Kirchhain. In einer spannend verlaufenden Partie mit vielen kämpferischen Höhepunkten auf beiden Seiten, setzte sich der Gast letztlich mit 22:29 durch. 
Bereits die Anfangsphase bestimmte klar die VfB Vertretung. Sie ging binnen der ersten zwei Minuten mit 0:3 in Führung. Den ersten Treffer auf ESV Seite erzielte Cordula Günther in gewohnter Manier – ein Wurf aus dem Rückraum der passgenau im oberen Eck einschlug (1:3). Mit diesem Treffer stabilisierte sich auch die ESV Offensive und es entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Leider vermochten es die Elsterstädterinnen nicht den 3 Tore Rückstand aufzuholen (3:6). Das VfB Angriffsspiel agierte sicher und da von jeder Position Torgefahr ausgestrahlt wurde, (so warfen die ersten 6 Tore auch 6 verschiedene Spielerinnen) stand die ESV Abwehr arg unter Druck. 
Erst nach knapp 15 Minuten gelang durch 3 Treffer in Folge den Elsterstädterinnen der 7:8 Anschluss. Dieser konnte jeweils durch Tore von Lisa Kekulé zum 8:9 und 9:10 gehalten werden. Und auch beim 10 12 und 11:13 war noch alles offen. Doch die verbleibenden 8 Minuten gehörten dann eindeutig dem Gast, deren Abwehr die ESV Angriffsbemühungen unterbinden konnte – nicht ein Tor gelang mehr. Stattdessen mussten begünstigt durch eine doppelte Unterzahl der ESV Damen noch 4 kassiert werden. Halbzeitstand: 11:17.
Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt zeigten erneut die Gäste. Sie konnten binnen 5 Minuten ihre Führung auf 10 Tore ausbauen. Erst dann waren die Elsterstädterinnen wieder in der Lage mitzuhalten. Katja Richter und Gerti Kekulé verkürzten zum 14:23, Sandra Doms und Cordula Günther zum 17:24 und Alexandra Lang sowie erneut Cordula Günther zum 19:25. Damit konnte sich der ESV Rückraum, der 4 der 6 Treffer erzielte eindeutig sehen lassen (die anderen beiden wurden vom Punkte verwandelt). Doch ein weiteres Aufholen ließen die Gerberstädterinnen nicht zu. Auch sie wussten aus dem Aufbau zu punkten und strahlten über ihre Außenspielerinnen bzw. durch routiniertes „in Szene setzen“ ihrer Kreisläuferin ständig Gefahr aus. Mit dem 20:27 und 22:28 (53. Minute) war das Spiel bereits entschieden. Die ESV Damen waren nicht in der Lage das Tempo deutlich zu steigern. Hinzu kamen skurrile Schiedsrichterentscheidungen welche die ESV Angriffe in Serie unterbanden. Aber auch eine mangelnde Chancenverwertung ist hier anzubringen. In der ESV Abwehr lief es stattdessen besser. So vermochten auch die Büchl-Schützlinge nur noch ein Tor in den letzten 7 Minuten zum 22: 29 Endstand zu erzielen. 
Die VfB-Vertretung gewann verdient dieses Kreisderby. Spielstark konnte sie die ESV „Auszeiten“ zu Beginn sowie zum Ende der ersten Halbzeit, als auch die Anfangsminuten nach Wiederanpfiff zu seinen Gunsten nutzen und sich ein Torepolster erarbeiten, welches dann im Weiteren Spielverlauf souverän behauptet wurde. Aus dem insgesamt ausgeglichen besetzten Kader – alle Spielerinnen erzielten die Treffer für ihr VfB-Team – sind insbesondere Mandy Lange, Laura Weidemann und Doreen Behrendt herauszustellen. Allein diese drei Spielerinnen steuerten 18 Tore zum Sieg bei. Die ESV Damen brauchen sich mit ihrer gebotenen Leistung aber keinesfalls verstecken. Die Einstellung stimmte und jeder agierte kämpferisch am eigenen Limit. In der Abwehr wurde beherzt gearbeitet und im Angriff konnte der Rückraum v. a. durch Alexandra Lang und Cordula Günther beständig Gefahr ausstrahlen. Auf der „links Außen“ Position vermochte Janina Albrecht 4 mal erfolgreich abzuschließen und am Kreis verwandelte Lisa Kekulé. Letztlich hätte sogar ein engeres Resultat zu Buche stehen können wenn die 3 verworfenen Strafwürfe und die 2 unverwandelten Konter den Weg in des Gegners Maschen gefunden hätten. 
Die Partie selbst stellt jedoch eine gute Werbung für den Handballsport im Elbe-Elster Kreis dar - sehenswerte Tore, sowohl schön heraus gespielte Treffer als auch starke Einzelleistungen von beiden Mannschaften begeisterten das Publikum.


Jacqueline Schnurpfeil

Tabelle Männer
Verein SP. Pkt
1. MTV Wünsdorf II
18 36:00
2. HV Luckenwalde
17 23:11
3. ESV 94
17 19:15
4. HC Bad Liebenw. II 17 18:16
5. BSV G/W Fiwa II
17 18:16
6. HV Ruhland/Schw. 17 18:16
7. TSV Empor Dahme
17 13:21
8.
HV G/W Plessa
17 11:23
9. SV Herzberg
17 09:25
10.
Eintracht Ortrand
18 07:29
Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
1. HV Calau
17 29:05
2. TSG Lübbenau 63
17 29:05
3. SV B/W Dahlewitz 17 27:07
4. HC Spreewald
17 20:14
5. HV Ruhland/Schw. 17 17:17
6. HSG Schlaubetal/O. 17 13:21
7. Frankfurter HC III
17 12:22
8.
Chemie Guben
17 11:23
9. ESV 94
17 10:24
10.
Eintracht Ortrand
17 02:32
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