Brandenburgliga Frauen
31.01.2009, 17:30 Uhr
Elsterwerdaer SV 94
esv-hscpotsdam
HSC Potsdam II
   Halbzeit: 12:10  


 Endstand: 23:22
     Aufstellung
         Nr.  Name  Tore
         1  Anne Schmidt  
         12  Jacqueline Schnurpfeil  
         3  Cordula Günther
 5
         4  Lisa Kekulé
 7
         5  Janina Albrecht  5
         7  Silke Fastert  1
         8  Virginie Klaus  0
         9  Sandra Doms
 1
         13  Gerti Kekulé
 1
         14  Nancy Hoyer  0
         17  Katja Richter  0
         18  Alexandra Lang  3
             
         Tr.  Klaus Marquardt/Roland Kekulé  
 
Spielbericht
 

Klasse Mannschaftsleistung legt Grundstein für den Erfolg 

Brandenburgliga. Am Samstag begann für die ESV Handballerinnen die Rückrunde gleich mit einem wichtigen Spiel. Zu Gast in der Elbe-Elster Halle war der HSC Potsdam II. Bereits vor der Partie war klar: nur der Sieger des Aufeinandertreffens der Tabellennachbarn (ESV 94 Neunter, HSC Zehnter) würde weiterhin Anschluss an das Mittelfeld wahren können. Obwohl die ESV Damen schon im Hinspiel beide Punkte, wenn auch mit 18:19 erdenklich knapp, in die Elsterstadt entführen konnten, stellte sich mit dem HSC eine nicht zu unterschätzende Mannschaft in der Elbe-Elster Halle vor. Dies beweisen allein die engen HSC Resultate gegen den BSV Guben Nord (22:21), den Belziger HC 04 (25:23) den Oranienburger HC (22:21) und den VfB Doberlug-Kirchhain (22:25). Demzufolge war den Elsterstädterinnen bewusst, dass nur mit Kampfgeist, Einsatzwillen und Moral dem HSC beizukommen sei. 
Es wurde dann auch die erwartet spannend verlaufende Partie mit vielen kämpferischen Höhepunkten auf beiden Seiten, bei der beim Abpfiff die ESV Damen als knapper, aber nicht unverdienter Sieger (23:22) das Spielfeld verließen.
Über die gesamte Spielzeit hinweg schenkten sich die beiden Mannschaften nichts. Obwohl die ESV Sieben beim 3:2 erstmals in Führung ging und diese auch nicht mehr her gab, konnte sich die Heimmannschaft jedoch nie deutlich absetzen. In der ersten Halbzeit sorgte zwar jeweils ein drei Tore Vorsprung (6:3; 10:7) beruhigend auf das Nervenkostüm der Spielerinnen und der zahlreichen Fans, die wie gewohnt ihrem Team lautstarke Unterstützung boten, aber der HSC kämpfte sich ein ums andere Mal wieder heran. So wurde aus dem 6:3 schnell ein 7:6; dem 10:7 folgte kurz vor der Halbzeit das 11:10. Für den 12:10 Pausenstand sorgte Cordula Günther, die bereits ihren 4. Treffer erzielte. 
Generell sorgte die von allen Spielerinnen ausgehende Torgefahr für das bis dato erfolgreiche Spiel der Gastgeberinnen. Somit waren sie vom Gegner nur schwer auszumachen. Der Rückraum baute druckvolle Angriffe auf, die durch gezielte Sperren gegen die HSC Abwehr unterstützt wurden, und letztlich ihren präzisen Abschluss in des Gegners Maschen fanden. Neben Cordula Günther konnte sich abermals Alexandra Lang als gefährliche Rückraumschützin beweisen. Daneben überzeugte das Spiel der beiden „Außen“. Auf der rechten Seite erhielt die angeschlagene Silke Fastert mit Nancy Hoyer einen ebenbürtigen Ersatz, auf der links Außen gefiel Janina Albrecht, die sowohl im Eins gegen Eins, als auch durch ihr Einlaufen zum Kreis bewusst für Unruhe in der gegnerischen Abwehr sorgte. Den krönenden Abschluss im ESV Angriffsspiel stellte die Leistung von Lisa Kekulé am Kreis dar. Sie wurde durch geniale Anspiele mehrfach in Szene gesetzt und konnte als erfolgreichste ESV Werferin ganze 7 Tore zum Erfolg beisteuern. Neben den sehenswerten Angriffsaktionen stand auch die ESV Abwehr solide. Lücken im Abwehrverbund konnten nur seltenst von den HSC Spielerinnen genutzt werden, da von jeder ESV Akteurin immenser Einsatz gezeigt wurde und sich gegenseitig in den Abwehrbemühungen unterstützt wurde. So fielen letztlich aus dem HSC Angriffsspiel heraus im gesamten Spiel lediglich 14 Treffer (zudem 5 Strafwürfe und 3 Konter). 
Im zweiten Spielabschnitt zeigte sich das gleiche Bild; beide Mannschaften kämpften verbissen. Der Gastgeber lag beständig bis zur 45. Minute mit einem, ggf. mit zwei Treffern in Front. Allerdings machten sich im ESV Spiel erste Schwächephasen bemerkbar. Im Angriff wurden Bälle leichtfertig hergegeben, sodass der HCS durch Kontertore erfolgreich vollenden konnte und in der ESV Abwehr wurde nicht konsequent geschoben, geschweige denn auf Werferinnen herausgetreten. So gelang den Havelstädterinnen der Ausgleich (18:18). Wer allerdings meint die Elsterstädterinnen würden das Spiel nun aus der Hand geben irrt. 4 Tore in Folge zum 22:18 in der 52. Minute für die ESV Damen, bei denen heute wohl jede Angriffskombination gelang, stellten fast die Entscheidung des Spiels dar. Die Potsdamerinnen konnten in den letzten Minuten zwar noch bedrohlich aufholen und sogar den Anschluss in der 58. Minute herstellen, den 23:22 Erfolg wussten sie allerdings nicht zu verhindern.


Jacqueline Schnurpfeil

Tabelle Männer
Verein SP. Pkt
1. MTV Wünsdorf II
12 24:00
2. HV Luckenwalde
11 16:06
3. BSV G/W Fiwa II
12 16:08
4. ESV 94
09 12:06
5. HC Bad Liebenw. II
12 12:12
6. HV Ruhland/Schw. 11 10:11
7. TSV Empor Dahme
09 07:11
8.
HV G/W Plessa
12 05:19
9. Eintracht Ortrand
11 04:18
10.
SV Herzberg
11 04:18
Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
1. SV B/W Dahlewitz
11 20:02
2. HV Calau
11 18:04
3. TSG Lübbenau 63 11 18:04
4. HSG Schlaubetal/O 11 11:11
5. HC Spreewald
11 10:12
6. SV Chemie Guben
11 09:13
7. Frankfurter HC III
10 08:12
8.
ESV 94
11 08:14
9. HV Ruhland/Schw.
12 08:16
10.
Eintracht Ortrand
11 00:22
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