Brandenburgliga Frauen
22.02.2009, 11:00 Uhr
TSG R/W Fredersdorf
freders-esv
Elsterwerdaer SV 94
   Halbzeit: 08:09  


 Endstand: 16:16
     Aufstellung
         Nr.  Name  Tore
         1  Anne Schmidt  
         12  Jacqueline Schnurpfeil  
         2  Silke Fastert  3
         4  Lisa Kekulé
 7
         5  Janina Albrecht  1
         8  Virginie Klaus  0
         9  Sandra Doms
 2
         13  Gerti Kekulé
 2
         14  Nancy Hoyer  1
         17  Katja Richter  0
         18  Alexandra Lang  0
             
         Tr.  Klaus Marquardt/Roland Kekulé  
 
Spielbericht
 

Nur Remis gegen Tabellenletzten 

Brandenburgliga. Im Sonntagsspiel bei der TSG R.-W. Fredersdorf reichte es leider nur zum Unentschieden. Nach dem 8:9 Halbzeitstand trennten sich beide Teams mit 16:16.
Den erfolgreicheren Start erwischte der Gastgeber, der in einem recht verhaltenen Spiel glücklich mit 2:0 in Führung ging. Erst in der 8. Minute gelang den Elsterstädterinnen der Ausgleich (2:2), kurz darauf auch der Führungstreffer zum 2:3. Allerdings konnte der Vorsprung nicht ausgebaut werden. Stattdessen nutzte die TSG ihre Chance vom Punkt (3:3) und schloss im folgenden Angriff freistehend vom Kreis zum 4:3 ab. 
Auch im Weiteren änderte sich nichts am Spielverlauf. Es zeigte sich ständig eine ausgeglichene Partie. Nachdem der Gastgeber 5:3 in Front lag, konnte der ESV zuerst ausgleichen und sich dann seinerseits mit 2 Toren absetzen (5:7). Doch schnell war die Führung verspielt, dem 7:7 folgte das 8:8. Zwei Minuten vor der Halbzeit erzielte Sandra Doms per Strafwurf die 1-Tore Pausenführung. 
Auch im zweiten Abschnitt fand die TSG besser ins Spiel. Nach dem 9: 9 und 10:10 konnte sich der Gastgeber durch 4 Treffer in Folge erstmals deutlich absetzen. Hauptursache für diesen Rückstand war allerdings nicht eine schwache Abwehrleistung des ESV. Vielmehr haperte es im Angriffsspiel. Ganze 10 Minuten gelang den Elsterstädterinnen kein einziges Tor. Dabei hatte es die Fredersdorfer Defensive nicht einmal sonderlich schwer die Angriffsbemühungen zu unterbinden. Zu statisch und ohne die nötige Bewegung konnte kaum Druck auf die TSG Abwehr entwickelt werden. Kombinationsspiel schien darüber hinaus ein Fremdwort. Und wenn dann beim Wurf der „zentrale“ Abschluss gesucht wird, ist es kaum verwunderlich, dass kein eigener Treffer fällt. 
Doch aufgegeben wurde nicht. In der ESV Abwehr wurde nun noch resoluter zugegriffen und mehrfach der Ball herausgespielt. Allerdings war das anschließende Konterspiel seltenst von Erfolg gekrönt. Zum Einen wurde es zu nachlässig vorgetragen, sodass sich die TSG Abwehr bereits wieder stellen konnte, zum Anderen wurden ESV Gegenstöße vom Gastgeber hart attackiert; die Folge: immerhin gelegentlich bekam der ESV einen 7m zugesprochen oder die Aktion wurde gegen die TSG Akteurin mit einer 2 Minuten Strafe geahndet.
Jedoch wurden die gebotenen Chancen vom Gast nur bedingt genutzt. Gleich 3 Strafwürfe fanden nicht den Weg ins Tor. So konnte sich die ESV Sieben nur langsam herankämpfen. 
Als in der 50. Minute Nancy Hoyer in Unterzahl (!) das 14:12 erzielte und wenig später Lisa Kekulé auf einen Treffer Rückstand verkürzte, war das Spiel wieder offen. Doch eine doppelte Unterzahl des ESV nutzte die TSG um sich erneut einen Vorsprung zu erarbeiten. So stand es 6 Minuten vor Spielende 16:13. Eins war nun klar: Wollten die Elsterstädterinnen hier nicht als Verlierer das Parkett verlassen, darf „hinten“ kein Treffer mehr kassiert werden und „Vorn“ muss ein schneller und präziser Abschluss her. Und so wurde auch agiert. In der Abwehr wurde verbissen mit allen Mitteln gekämpft – die TSG legte ihrerseits natürlich alles daran den vorentscheidenden Treffer zu setzen – so musste sogar noch eine Zeitstrafe eingesteckt werden. Aber die Defensivarbeit war erfolgreich, denn nicht ein Tor gelang den Fredersdorferinnen mehr. Auf der Gegenseite zeigte sich ein ähnliches Bild. Eine ebenso konsequente TSG Abwehr machte es dem ESV Angriff schwer. Allerdings konnten sich die Elsterstädterinnen in aussichtsreiche Wurfpositionen bringen, die vom Gastgeber nur noch regelwidrig unterbunden werden konnten. So wurde der Anschluss durch 2 Tore vom Punkt erzielt (16:15). 
Wenn das Spiel an sich auch nur wenig sehenswerte Handballkost bot, so lebte es doch von seiner, bis zum Schluss anhaltenden Spannung. Es blieben noch knapp zwei Minuten das Spiel zu drehen. 
Auszeit ESV. Nun nur nicht, wie im letzten Spiel gegen Belzig in den Schlussminuten zu hastig agieren und dem Gegner zu leichten Toren verhelfen. Da Würfe aus dem Rückraum am heutigen Tage zumeist zu ungenau auf das Tor kamen, musste anderweitig der Abschluss erfolgen. So wurde im folgenden Angriff, der sich im Nachhinein als spielentscheidend erwies, das Spiel „breit“ gemacht und in die sich bietenden Lücken gezogen. Den Wurf nahm sich dann Silke Fastert auf der rechten Außenbahn – und traf! Der anschließende TSG Angriff blieb erfolglos. So hatten die ESV Damen sogar den Sieg noch in der eigenen Hand. Allerdings bot sich keine aussichtsreiche Wurfmöglichkeit, sodass letztlich das für beide Mannschaften verdiente Remis zu buche steht.
 


Jacqueline Schnurpfeil

Tabelle Männer
Verein SP. Pkt
1. MTV Wünsdorf II
12 24:00
2. HV Luckenwalde
11 16:06
3. BSV G/W Fiwa II
12 16:08
4. ESV 94
09 12:06
5. HC Bad Liebenw. II
12 12:12
6. HV Ruhland/Schw. 11 10:11
7. TSV Empor Dahme
09 07:11
8.
HV G/W Plessa
12 05:19
9. Eintracht Ortrand
11 04:18
10.
SV Herzberg
11 04:18
Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
1. SV B/W Dahlewitz
11 20:02
2. HV Calau
11 18:04
3. TSG Lübbenau 63 11 18:04
4. HSG Schlaubetal/O 11 11:11
5. HC Spreewald
11 10:12
6. SV Chemie Guben
11 09:13
7. Frankfurter HC III
10 08:12
8.
ESV 94
11 08:14
9. HV Ruhland/Schw.
12 08:16
10.
Eintracht Ortrand
11 00:22
Copyright © 2024 Elsterwerdaer SV 94 - Handball.
Designed by mixwebtemplates