Brandenburgliga Frauen
28.02.2009, 17:30 Uhr
Elsterwerdaer SV 94
esv-oranienburg
Oranienburger HC
   Halbzeit: 14:14  


 Endstand: 29:24
     Aufstellung
         Nr.  Name  Tore
         1  Anne Schmidt  
         12  Jacqueline Schnurpfeil  
         2  Silke Fastert  4
         4  Lisa Kekulé
 5
         5  Janina Albrecht  2
         8  Virginie Klaus  1
         9  Sandra Doms
 8
         13  Gerti Kekulé
 3
         14  Nancy Hoyer  1
         17  Katja Richter  0
         18  Alexandra Lang  5
             
         Tr.  Klaus Marquardt/Roland Kekulé  
 
Spielbericht
 

Vorbildlicher Kampf wurde belohnt – ESV Damen siegreich gegen Oranienburger HC 

Brandenburgliga. Am Samstagabend empfingen die Handballfrauen des Elsterwerdaer SV zum Heimspiel in der Brandenburg-Liga den Tabellensechsten, den Oranienburger HC. Nachdem die Elsterstädterinnen in der Hinrunde beim OHC deutlich unterlagen, sollte es in der Elbe-Elster Halle nun endlich zur Revanche kommen. Durch eine klasse kämpferische Leistung des gesamten Teams konnten sich die Gastgeberinnen am Ende verdient die 2 Punkte sichern (29:24 [14:14]).
Zum Spiel: Zunächst sah es jedoch für die Gäste besser aus. Sie legten bereits in der ersten Minute 2 Tore vor. Dann wurden endlich auch die ESV Damen munter und konnten bis zur 5. Minute den 2:2 Ausgleich erzielen. 
Die Anfangsphase verlief allerdings auf beiden Seiten extrem nervös. Zu überhastet wurden die Angriffe vorgetragen, ungenaues Passspiel und zu zeitiger Abschluss prägten die ersten Minuten. Dem OHC gelang es zuerst sich zu fangen. Sie nutzten die ESV Angriffsschwächen um sich in Ballbesitz zu bringen und zeigten in der eigenen Offensive schönen Kombinationshandball. In Serie konnten sie sich freie Wurfpositionen herausarbeiten und bis zur 13. Minute auf 4:9 enteilen. 
Sollte das Spiel etwa so früh aus den Händen gegeben werden? „Nein“ - so schnell gibt sich eine ESV Sieben nicht geschlagen. Die Mannschaft kämpfte sich über konsequente Abwehrarbeit - sie packte nun aggressiver zu und konnte das Variantenspiel des Gastes deutlich besser unterbinden - ins Spiel zurück. Mit dem Treffer von Virginie Klaus zum 5:9 wurde die Aufholjagd gestartet. Im Angriff war nun die Spielsicherheit da, sodass einstudierte Spielzüge, Aktionen im „Eins gegen Eins“, Würfe aus zweiter Reihe, sowie eine hundertprozentige Ausnutzung der zugesprochenen Strafwürfe den ESV kontinuierlich heran brachten. Dagegen lief im OHC Angriff nichts mehr zusammen. Von der 13. – bis zur 26. Minute erzielten sie magere 2 Tore. Die Folge: 4 Minuten vor dem Halbzeitpfiff gelang dem ESV der verdiente Ausgleich (11:11). Der Gästecoach sah sich nun veranlasst die grüne Karte zu ziehen, um sein Team besser einzustellen. Tatsächlich gelang es dem OHC sich anschließend zu fangen, sodass sich das Spiel bis zur Pause wieder offen darbot. Keine Mannschaft konnte sich in den verbleibenden Minuten absetzen. Mit 14:14 wurden die Seiten gewechselt.
Den zweiten Abschnitt begannen die Elsterstädterinnen furios. Schnelles Spiel aus der Abwehr heraus und druckvolle Offensivarbeit – die ESV Damen wollten zeigen wer Regie in dieser Halle führt. Als mit einer tollen Einzelaktion Nancy Hoyer in der 34. Minute ihre Gegenspielerin austanzte und souverän zum 18:15 verwandelte, konnte erstmals ein 3 Tore Polster vorgelegt werden. Aber so schnell die Führung ausgebaut wurde, wurde sie auch wieder vergeben. In der 36. Minute erzielte der Gast den 18:18 Ausgleich. Doch die zwischenzeitliche Schwächephase wurde sofort überwunden. 4 Treffer in Folge brachten den ESV wieder auf Erfolgskurs. 
Ab Mitte der zweiten Halbzeit gestaltete sich das Match wieder ausgeglichener. Beide Mannschaften zeigten Einsatzwillen, konnten das Spiel jedoch nicht an sich reißen. Die ESV Damen agierten phasenweise zu statisch im Angriff und bereiteten ihren Abschluss nicht konsequent genug vor. Allerdings erwiesen sich die vom OHC vorgetragenen Angriffsbemühungen nun auch deutlich ideenloser. Sie konnten durch die rigorose ESV Defensivearbeit nicht nur gestoppt, sondern teilweise auch zum Tempogegenstoß genutzt werden. So behaupteten die „Marquardt-Kekulé-Schützlinge“ konsequent ihren 3-4 Tore Vorsprung. In den Schlussminuten ließen die ESV Damen nichts mehr anbrennen. Konzentriert und mit der nötigen Routine und natürlich unter dem lautstarken Jubel der zahlreichen Fans absolvierten die Elsterstädterinnen die verbleibenden Minuten und konnten sich letztlich mit 29:24 durchsetzen. 
Grundstein für den Erfolg legten an diesem Tage alle Spielerinnen - jede zeigte immense Einsatzbereitschaft sowie den unbedingten Willen Torgefahr auszustrahlen; darüber hinaus aber auch eigene Mitspielerinnen gekonnt einzusetzen. Herausgehoben werden müssten demzufolge alle. Dies soll hier zumindest exemplarisch geschehen mit: Sandra Doms, die alle Strafwürfe sicher verwandelte, Katja Richter, die ihre Aufbauspielerinnen Alexandra Lang und Gerti Kekulé gut ins Spiel brachte (und diese beiden da sie ihre Chancen erfolgreich nutzten), Janina Albrecht und Lisa Kekulé die u. a. im Konterspiel gefielen, Nancy Hoyer, die ihrer Gegenspielerin nicht einen Wurf gestattete,... 
(…letztlich sollte aber Moral, Einsatzwillen und Kampfgeist aller Würdigung finden).



Jacqueline Schnurpfeil

 handballdameneworanienburg280209 d
 handballdameneworanienburg280209 a
 handballdameneworanienburg280209 e
Tabelle Männer
Verein SP. Pkt
1. MTV Wünsdorf II
12 24:00
2. HV Luckenwalde
11 16:06
3. BSV G/W Fiwa II
12 16:08
4. ESV 94
09 12:06
5. HC Bad Liebenw. II
12 12:12
6. HV Ruhland/Schw. 11 10:11
7. TSV Empor Dahme
09 07:11
8.
HV G/W Plessa
12 05:19
9. Eintracht Ortrand
11 04:18
10.
SV Herzberg
11 04:18
Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
1. SV B/W Dahlewitz
11 20:02
2. HV Calau
11 18:04
3. TSG Lübbenau 63 11 18:04
4. HSG Schlaubetal/O 11 11:11
5. HC Spreewald
11 10:12
6. SV Chemie Guben
11 09:13
7. Frankfurter HC III
10 08:12
8.
ESV 94
11 08:14
9. HV Ruhland/Schw.
12 08:16
10.
Eintracht Ortrand
11 00:22
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