Brandenburgliga Frauen
07.03.2009, 15:00 Uhr
SV B/W Wusterwitz
wusterw-esv
Elsterwerdaer SV 94
   Halbzeit: 15:06  


 Endstand: 22:18
     Aufstellung
         Nr.  Name  Tore
         1  Anne Schmidt  
         12  Jacqueline Schnurpfeil  
         2  Silke Fastert  3
         4  Lisa Kekulé
 2
         5  Janina Albrecht  4
         8  Virginie Klaus  0
         9  Sandra Doms
 1
         13  Gerti Kekulé
 1
         14  Nancy Hoyer  1
         17  Katja Richter  2
         18  Alexandra Lang  4
             
         Tr.  Klaus Marquardt/Roland Kekulé  
 
Spielbericht
 

Angeschlagenes ESV-Team unterliegt in Wusterwitz 

Am Samstag mussten die Damen des ESV 94 die lange Heimfahrt aus Wusterwitz ohne zwei Punkte im Gepäck antreten. Sie unterlagen nach schwacher erster Halbzeit (15:6) und einer sehenswerten Aufholjagd im zweiten Spielabschnitt mit 22:18 beim Tabellenneunten.
„Verschenkte zwei Punkte“ – konstatierte der Großteil der Mannschaft. Betrachtet man jedoch die Ausgangslage, sollte die ESV Truppe den Kopf nicht hängen lassen. Gerade einmal 10 Spielerinnen standen im Aufgebot der Elsterstädterinnen. Dies allerdings auch nur bedingt durch die Zusagen dreier Akteurinnen die trotz Verletzungen ihr Team unterstützen, sowie drei weiterer, welche mit schwerer Erkältung eher ins Bett als aufs Hallenparkett gehörten. Der Gastgeber konnte seinerseits ebenfalls nur 10 Spielerinnen im Protokoll vermerken. 
So ausgeglichen sich die Mannschaftsstärken darboten erwies sich der Spielverlauf jedoch nur über die ersten 10 Minuten. Alexandra Lang eröffnete das Torewerfen mit dem 0:1. Wenig später konnte Lisa Kekulé vom Kreis zum 1:2 vorlegen. Doch der SV B.-W. Wusterwitz zog mit 4 Treffern in Folge auf 5:2 davon. Die ESV Damen zeigten sich davon jedoch unbeeindruckt und konnten bis zur 10. Minute durch 3 Treffer ihrerseits zum 5:5 ausgleichen. Dann war es leider vorbei mit der ESV Herrlichkeit. Technische Fehler und schwache Zuspiele vereitelten allzu oft ohne fremde Gegenwehr den Spielaufbau, zudem war man in der Abwehr häufig den Schritt zu langsam. Und da letztlich fast jeder Wurf den Weg ins Tor fand, konnte der Gastgeber kontinuierlich davonziehen. Bis zur 18. Minute erarbeitete sich die Wusterwitzer Vertretung ein 3 Tore Polster (8:5). Positiv aus Sicht des Gastgebers wirkte sich hierbei die Quote der ESV Lattentreffer aus – allein Alexandra Lang setzte einen Rückraumwurf nach dem anderen punktgenau an den Naturwerkstoff „Holz“. Die Führung konnten die Wusterwitzer in den darauffolgenden 2 Minuten weiter zum ungefährdeten 11:5 ausbauen, da der ESV von den Schiedsrichtern gleich mit 2 Zeitstrafen „gesegnet“ wurde. Sichtlich verunsichert gelang den Elsterstädterinnen bis zur Halbzeit nur noch ein Treffer. Der Gastgeber hingegen konnte durch weitere 4 Tore eine komfortable 15:6 Pausenführung erzielen. 
In der Halbzeitbesprechung wurde an den sonst immer auffallenden ESV Kampfgeist und die Moral der Mannschaft appelliert. Von beidem hatte man im bisherigen Spielverlauf nichts sehen können. Dies zeigte seine Wirkung. Mit Wiederanpfiff stand eine Mannschaft auf dem Parkett die sich gegenseitig unterstützte, Einsatzwillen zeigte und endlich die Partie mit gestalten wollte. Sprich, die ESV Sieben spielte endlich Handball. So gestaltete sich die Anfangsphase deutlich ausgeglichener. Vom 16:6 bis zum 20:10 konnte das Zwischenresultat zugunsten keiner Mannschaft variiert werden. Die Gästeabwehr stabilisierte sich allerdings zusehends – Sandra Doms stellte Einläufer und Kreisspielerin resulot, zudem passte die Zuordnung zu Wusterwitzer Rückraumspielerinnen, die nun aggressiver von der ESV Abwehr am Aufbau gehindert wurden. Die tatsächliche Aufholjagd startete jedoch erst ab der 43. Minute, paradoxerweise initiiert durch eine 2 Minuten Strafe gegen den ESV. Der anschließende Strafwurf wurde vom Gastgeber nicht verwandelt, und die Zeitstrafe ohne Gegentor vom ESV überwunden. Da nun auch im Angriff jede ESV Akteurin ihre Chance und die der Mannschaft suchte – gezieltes Einlaufen am Kreis, auf Lücken in der Wusterwitzer Abwehr ziehen oder durch Sperren bewusst die eigenen Rückraumspielerinnen in Wurfposition bringen – konnte der Rückstand (20:10) durch eine Torserie auf 20:14 verkürzt werden. Das 21:14 markierte der Gast. Daraufhin waren die Elsterstädterinnen wieder an der Reihe. Ihnen gelang trotz z. T. zu überhastetem Spiel nach vorn, welches in einigen Fehlpässen endete, Tor um Tor. Der Gastgeber hingegen vermochte nur weinig entgegenzusetzen. Im Angriff konnten sie die ESV Abwehr nicht mehr überwinden und in der eigenen Defensivarbeit wussten sie sich nur noch durch überhartes Eingreifen zu helfen. So ahndeten die Fredersdorfer Schiedsrichter immerhin mit insgesamt drei Zeitstrafen im Spiel (!) die Wusterwitzer „Abwehraktionen“. Die Elsterstädterinnen hingegen nutzten ihre Möglichkeiten. Zwei 7m landeten im Tor. So wäre es beinahe noch gelungen das Spiel tatsächlich zu drehen. 2 Minuten vor Spielende gelang Alexandra Lang mit ihrem 4. Treffer das vielversprechende 21:18. Der generische Angriff wurde wie zahlreiche zuvor abgewehrt. Allerdings vereitelte ein Fehlabspiel den eigenen Konter. So hatte letztlich die Wusterwitzer Vertretung den Ball wieder in ihren Händen und konnte die Zeit herunterspielen. Der letzte Treffer der Partie wurde in den Schlusssekunden vom Gastgeber zum 22:18 Endstand erzielt.


Jacqueline Schnurpfeil

Tabelle Männer
Verein SP. Pkt
1. MTV Wünsdorf II
12 24:00
2. HV Luckenwalde
11 16:06
3. BSV G/W Fiwa II
12 16:08
4. ESV 94
09 12:06
5. HC Bad Liebenw. II
12 12:12
6. HV Ruhland/Schw. 11 10:11
7. TSV Empor Dahme
09 07:11
8.
HV G/W Plessa
12 05:19
9. Eintracht Ortrand
11 04:18
10.
SV Herzberg
11 04:18
Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
1. SV B/W Dahlewitz
11 20:02
2. HV Calau
11 18:04
3. TSG Lübbenau 63 11 18:04
4. HSG Schlaubetal/O 11 11:11
5. HC Spreewald
11 10:12
6. SV Chemie Guben
11 09:13
7. Frankfurter HC III
10 08:12
8.
ESV 94
11 08:14
9. HV Ruhland/Schw.
12 08:16
10.
Eintracht Ortrand
11 00:22
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