Verbandsliga Süd Frauen
13.03.2011, 14:00 Uhr
Elsterwerdaer SV 94
 esv-hvwerderhavel

HV Werder/Havel  

   Halbzeit: 09:11  


 Endstand: 19:20
   Aufstellung
         Anett Huschka, Anne Schmidt  0
         Nancy Hoyer, Maria Woehl  0
         Alexandra Lang, Lisa Kekulè  je 3
         Anja Schneider, Virginie Klaus  0
         Sandra Doms  7
         Ulrike Zörner  3
         Katja Richter  1
         Silke Fastert  2
 

Tabellenführer geärgert

 

Zum frühen Sonntagnachmittag waren die Damen aus Werder/Havel zu Gast in der Elbe-Elster-Halle. Im Hinspiel im vergangenen November unterlag man mit 18:29. Die Gäste sind momentaner Tabellenführer und in dieser Spielzeit noch ungeschlagen. Großartige Chancen hatte man sich nicht ausgerechnet – nur das Torverhältnis sollte wenn möglich nicht leiden. Schon in den ersten Minuten sah die Partie nicht danach aus.

Nachdem die ESV-Damen durch Alexandra Lang nach einer halben Minute in Führung gingen, blieb die Partie bis in die 10.Minute recht ausgeglichen. Keine der beiden Mannschaften setzte sich ab. Erst nach 12 gespielten Minuten waren die Gäste aus Werder mit 2 Toren vorn. Mit gut ausgespielten Torchancen, wie einem Ableger von Sandra Doms auf Kreisspielerin Lisa Kekulé, verkürzte man nach 23 Minuten auf 8:9. Mit dem Halbzeitpfiff zeigte die Anzeigetafel ein 9:11. Erkenntnis zur Halbzeit: Wenn man gleich wieder hellwach auf der Platte beginnen würde und nicht den Anschluss verliert, sollte die ein oder andere Überraschung möglich sein. Abwehr und Angriff funktionierten und auch die 7m-Quote war deutlich besser als in den letzten Spielen. Nachdem die Gäste auf 9:12 erhöhten überstanden die Elsterwerdaerinnen eine Unterzahl unbeschadet und konnten die darauffolgende Überzahl nutzen um wieder auf 12:13 heranzukommen. Aber dieses eine Tore zu einem Ausgleich wollte nicht fallen. Entweder hatten der Torrahmen oder  die Torhüterin etwas dagegen. Der Abwehrverband stand und Anett Huschka im Tor des ESV hielt entscheidende Bälle. Etliche Male scheiterten die Werder-Spielerinnen aus dem Rückraum oder vom 7m-Punkt. Somit blieb es auch eine torarme Partie. Nach 51 Minuten schaffte dann Lisa Kekulé den 16:16 Ausgleich. Von da an war die Spannung richtig spürbar. Nicht nur auf der Bank wurde jede gelungene Aktion gefeiert, sondern auch das Publikum war voll da. Nun war die Partie im Grunde wieder völlig offen. Immer wieder legten die Gäste mit einem Tor vor, doch den Elsterstädterinnen gelang es ein ums andere Mal der Ausgleich. Zwei Minuten vor Schluss gelang Alexandra Lang der Treffer zum 19:20. Der Ausgang der Partie lag in den Händen der ESV-Spielerinnen: In den letzten Sekunden hatte man per Freiwurf noch die Möglichkeit auf einen Ausgleich. Doch der Ball landete über dem Tor und damit blieb es beim 19:20 für die Gäste aus Werder.

Eigentlich kann und muss man mit der Partie vollkommen zufrieden sein, denn Mannschaftsleistung, Einstellung und Einsatz stimmten. Und doch ist da was: Ein Tor mehr und man hätte dem Tabellenersten einen Punkt abgenommen. Man hätte gar gewinnen können, wenn man phasenweise die Schiedsrichterleistung Revue passieren lässt. Offensichtlich ist es eine Kopfsache, denn gegen einen direkten Konkurrenten tut man sich deutlich schwerer.

Für den ESV spielten: Nancy Hoyer, Maria Woehl, Alexandra Lang (3), Lisa Kekulé (3), Sandra Doms (7/6), Virginie Klaus, Ulrike Zörner (3), Anett Huschka, Anne Schmidt, Katja Richter (1), Anja Schneider, Silke Fastert (2)

A.Schmidt

 

Tabelle Männer
Verein SP. Pkt
1. MTV Wünsdorf II
18 36:00
2. HV Luckenwalde
17 23:11
3. ESV 94
17 19:15
4. HC Bad Liebenw. II 17 18:16
5. BSV G/W Fiwa II
17 18:16
6. HV Ruhland/Schw. 17 18:16
7. TSV Empor Dahme
17 13:21
8.
HV G/W Plessa
17 11:23
9. SV Herzberg
17 09:25
10.
Eintracht Ortrand
18 07:29
Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
1. HV Calau
17 29:05
2. TSG Lübbenau 63
17 29:05
3. SV B/W Dahlewitz 17 27:07
4. HC Spreewald
17 20:14
5. HV Ruhland/Schw. 17 17:17
6. HSG Schlaubetal/O. 17 13:21
7. Frankfurter HC III
17 12:22
8.
Chemie Guben
17 11:23
9. ESV 94
17 10:24
10.
Eintracht Ortrand
17 02:32
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