Elsterwerdaer SV 94 feierte Fünfzehnjähriges 

Sportlerball anlässlich des 15-jährigen Vereinsbestehens beim Elsterwerdaer SV 94 – da wurden kürzlich viele Erinnerungen wach. 150 Mitglieder ließen sich diesen Termin im Elsterwerdaer Stadthaus nicht entgehen.  21.11.200Der Elsterwerdaer SV 94 hat 260 Mitglieder, davon sind etwa 50 Prozent Kinder und Jugendliche. 15 Jahre sind keine lange Zeit, die Geschichte der einzelnen Sportarten liegt aber zum Teil weit zurück. Für die Anwesenden gab es so zu Beginn eine Präsentation in Sachen Sportgeschichte von Elsterwerda. Der Ursprung des ESV 94 liegt im Deutschen Turnverein, der sich im Jahre 1864 in Elsterwerda gründete und nach dem TV Torgau (1862) und dem TV Liebenwerda (1863) zu den ältesten Turnvereinen in unserer Region zählte. Turnen und Leichtathletik waren die Schwerpunkte des sportlichen Treibens. Noch heute gibt es beim ESV 94 die Abteilung Turnen, die ab 1962 von Hannelore Pohling geleitet wird. 1910 wurde im TV Elsterwerda die Sportart Faustball gegründet und 1922 folgten die Handballer. Besonders die Handballer waren vor dem Krieg sehr erfolgreich, sie erreichten als größten Erfolg 1938 das Endspiel um die Meisterschaft der Deutschen Turnerschaft im Land Sachsen-Anhalt in Stendal. Nach dem Krieg wurde zunächst unter der TSG Reichsbahn der Sport wieder aufgebaut, und ab 1950 starteten die Aktiven für die neu gegründete BSG Lokomotive Elsterwerda. Mit den Freifahrtscheinen der Reichsbahn konnten die Sportler kostenfrei reisen, und so spielten die Faust- und Handballer bis 1961 oftmals auch in der Bundesrepublik sowie in vielen Bezirken der DDR. Im Jahr 1964 gründete sich die Gymnastiksektion, die von Beginn an von Erika Horstmann angeführt wird. 1968 erfolgte der Start des Volleyballsportes in Elsterwerda. Johannes Weber war der „Urheber“ an der damaligen Dieckmann-Oberschule. Unter der BSG Lok konnte ab 1994 für die vielen Sektionen kein Sport mehr betrieben werden, so kam es für die Sportarten Handball, Faustball, Volleyball und Gymnastik/Turnen zur Gründung des Elsterwerdaer SV 94. Zur Auswahl standen vier Vereinsnamen, einstimmig wurde der Elsterwerdaer SV 94 beschlossen. Zur Bezeichnung TV Elsterwerda wollten die Gründungsmitglieder nicht zurück, da der Ballsport doch dominierte. So spielten die Faustballer 1991 noch in der zweiten Bundesliga. Viele Fotos aus zurückliegenden Jahren wurden gezeigt. Das älteste zeigte die Handballer aus dem Jahr 1930, auf dem auch Rudi Scheibe als Aktiver zusehen war, der später 45 Jahre lang die Geschicke der Handballer in der Hand hatte. Viele Akzente wurden aber auch in den letzten Jahren gesetzt. Der Spielmannszug wurde 1998 in den Verein aufgenommen, im Jahr 2000 wurden die Landesmeisterschaften in Elsterwerda vorbildlich organisiert und durchgeführt. Der SC Magdeburg gab sich im Jahr 2000 mit all seinen Stars die Ehre. Der mehrmalige Deutsche Meister im Frauenhandball, der SC Leipzig, folgte im Jahr 2002. Auch wurden Nachwuchssportler delegiert. Jan Günther spielt schon über ein Jahrzehnt in der Volleyball-Bundesliga ebenso Antje Beikirch in der Handball-Bundesliga. So wurden für die Anwesenden und vor allem für die Nachwuchssportler viele vergangene sportliche aber auch kulturelle Höhepunkte präsentiert, die für sie neu waren und hier natürlich nicht alle genannt werden können.

Rudolf Scheibe

Rudi Scheibe (l.) gewährte Einblicke in die Vereinsgeschichte. Der Elsterwerdaer SV 94 wird ab 1996 von Knut Fechner als 1. Vorsitzenden (r.), Rudolf Scheibe als Stellvertreter und Anneliese Schulze (Mitte) als Kassenwart geführt.
Das Jubiläum wurde ausgiebig gefeiert.
 
Fotos: Veit Rösler
Tabelle 1.Männer
Verein SP. Pkt
1. HV Calau
20 34:06
2. Eintracht Ortrand
20 31:09
3. Germania Massen
20 28:12
4. HC Bad Liebenw. II
20 27:13
5. ESV 94
20 26:14
6. HV G/W Plessa
20 24:16
7. SV Herzberg
20 14:26
8.
SSV Lübbenau
20 13:27
9. BSV G/W Fiwa II
20 11:29
10.
LHC Cottbus III
20
07:33
11. HSV Senftenberg
20 05:35
Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
1. MBSV Belzig
16 30:02
2. Chemie Guben
16 25:07
3. Eintracht Ortrand
16 19:13
4. ESV 94
16 17:15
5. TSG Lübbenau 63
16 13:19
6. SSV R/W Friedland
16 12:20
7. HSV Wildau 1950
16 11:21
8. HSG Schlaubetal/Ovl.
16 11:21
9.
HV Ruhland/Schw.
16 06:26
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