Handball-Landesliga: TSV Germania Massen – Elsterwerdaer SV 94 23:21 (12:6)

ESV-Handballer bewiesen Kampfgeist und Spielfreude

Die Elsterwerdaer Handballer traten am vergangenen Samstag erstmals in der neu erbauten Sporthalle in Massen zum schweren Auswärtsspiel beim Spitzenreiter an.
Nach dem Spielbeginn zeigte sich auf dem Parkett nur eine Mannschaft den Anforderungen einer Landesligapartie gewachsen, da die Gastgeber frisch und hochmotiviert begannen, währenddessen die Gäste schläfrig und einfallslos wirkten.
Trotz vergeblicher Mühen gelang es den Elsterwerdaern bis zur 10.Minute beim Stande von 5:0 nicht, dem druckvollen und stationsreichen Massener Aufbauspiel beizukommen, nachdem die Hausherren die ESV-Hintermannschaft immer wieder „vernaschte“ und oft recht alt aussehen ließ.
Erst als das erste Tor auf Seiten der ESV-Sieben durch A.Labicki in der elften Minute fiel, bekam man den Spielrhythmus der Einheimischen kontrollierter in den Griff und konnte eine weitere Trefferflut gegen sich abwenden. Als T.Spillecke nach einem Konterspielzug das 9:6 herstellen und die Gäste damit wieder ins Gespräch bringen konnte, waren die ESV-Aktiven zwar dran, konnten aber bis zum Seitenwechsel keine neuen Treffer landen und kassierten stattdessen weitere gegnerische Tore zum 12:6-Halbzeitstand. Bemüht um Schadensbegrenzung liefen die Elsterstädter zur zweiten Halbzeit auf die Platte und konnten alsbald den Rückstand eindämmen, nachdem S.Reineboth in günstiger Wurfposition am Kreis zum 12:7, 13:10 und 14:11 verwandelte.
Die jetzt verunsichert wirkenden Gastgeber zeigten dann in der Folge Nerven, nachdem ihnen nicht mehr die gewohnte Sicherheit des ersten Abschnittes ihren Vorsprung bewahrte, welcher kontinuierlich zu schmelzen begann. Die von M.Gieseler und E.Heidrich vorbildlich instruierte Abwehrformation der Gäste befand sich nun auf erforderlicher Höhe und Nähe zum Gegenspieler und sorgte so für die nötige Unterstützung der Elsterwerdaer im Spiel nach vorn. Nach einer sehenswerten Aufholjagd zehn Minuten vor Ultimo sorgten dann die ESV-Aktiven für ein kaum noch für möglich gehaltenes 19:19-Remis, da durch die Mobilisierung der Kraftreserven das Match erneut an Brisanz gewann. Wieder waren es T.Spillecke auf Außen und A.Labicki vom Strafwurfpunkt, die den Anschluss beim 20:20 wieder herstellten und die Gastgeber weiter arg in Bedrängnis brachten.
Erst als sich die TSV-Sportler in den letzten beiden Minuten mit der nötigen Unterstützung ihrer Leistungsträger einen 2-Tore-Vorteil erarbeiteten, waren die Spuren der kraftraubenden Spielweise auf Seiten der Gäste sichtbar und führten am Ende zu einem knappen 23:21-Sieg des Tabellenführers.
Trotz dieser Niederlage bewiesen die ESV-Handballer erneut kämpferischen Einsatz und spielerische Freude und hätten am Ende durchaus auch als Sieger das Parkett verlassen können.

ESV-Torschützen: A.Labicki (6), T.Spillecke (6), S.Reineboth (5), U.Fünfert (4)

Elbe-Elster-Rundschau vom 18.03.2000

 

Tabelle 1.Männer
Verein SP. Pkt
1. HV Calau
20 34:06
2. Eintracht Ortrand
20 31:09
3. Germania Massen
20 28:12
4. HC Bad Liebenw. II
20 27:13
5. ESV 94
20 26:14
6. HV G/W Plessa
20 24:16
7. SV Herzberg
20 14:26
8.
SSV Lübbenau
20 13:27
9. BSV G/W Fiwa II
20 11:29
10.
LHC Cottbus III
20
07:33
11. HSV Senftenberg
20 05:35
Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
1. MBSV Belzig
16 30:02
2. Chemie Guben
16 25:07
3. Eintracht Ortrand
16 19:13
4. ESV 94
16 17:15
5. TSG Lübbenau 63
16 13:19
6. SSV R/W Friedland
16 12:20
7. HSV Wildau 1950
16 11:21
8. HSG Schlaubetal/Ovl.
16 11:21
9.
HV Ruhland/Schw.
16 06:26
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