Elsterwerda deutlich überlegen

SV ESKA Finsterwalde – Elsterwerdaer SV  14:29 (6:12)

ESV-Torschützen: T.Spillecke (10), S.Hegewald (5), A.Labicki (5), U.Fünfert (5), S.Reineboth (3) und M.List (1)

 

In der Sporthalle der Sängerstadt bestritten am zweiten Spieltag die Mannschaften aus Finsterwalde und Elsterwerda ihre Landesligapaarung.

Zunächst eröffneten die Gäste den Torreigen, nachdem sofort eine entstandene Lücke in der Abwehr der Gastgeber erkannt und zum 0:1 durchlaufen wurde.

Danach folgten wechselseitig erfolgreich abgeschlossene Angriffe, da einerseits die Gastgeber immer wieder gefährlich über ihren Kreisspieler Würfe auf das gegnerische Tor ansetzten und andererseits die Gäste nach Einzelaktionen gefährlich blieben, so dass ein bis dahin ausgeglichener 5:5-Spielstand zustande kam.

Erst danach wandte sich zunehmend das Blatt zugunsten der ESV-Werfer, als diese ihre dargebotenen Chancen nicht ungenutzt verstreichen ließen und durch klug herausgeworfene Treffer den Vorsprung nach dem 6:8 kontinuierlich zum Halbzeitstand von 6:12 steigerten.

Maßgeblichen Anteil hatten daran verdeckte Hüftwürfe durch S.Hegewald, verwandelte Strafwürfe durch A.Labicki und individuelles Durchsetzungsvermögen bei S.Reineboth.

Auch mit Beginn der zweiten Hälfte fand die erfolgsorientierte Spielart der Elsterwerdaer beim 7:14 ihre Fortsetzung, da die Sportfreunde aus Finsterwalde keinerlei Mittel und Möglichkeiten fanden, dem kombinationsfreudigen Aufbauspiel und sattelfesten Abwehrverhalten entgegenzuwirken.

Oft blieb ihnen nur der Einsatz regelwidriger Aktionen übrig, welche folgerichtig geahndet wurden und nach einer klaren Tätlichkeit in einem Ausschluss eines Mitspielers gipfelten.

Maßgeblichen Anteil bei der Verhinderung von weiteren Gegentreffern in der Folge hatte eine aus M.Gieseler, E.Heidrich, A.Labicki und S.Reineboth bestehende sattelfeste Abwehrfront, welche ein ums andere Mal prächtig harmonierte und sich nur schwer bezwingbar zeigte.

Hinzu kam, dass der lauffreudige und blitzschnell durchstartende Außenspieler T.Spillecke nach raschen Tempogegenstößen sowie auf seiner Position immer wieder platziert einwarf und der Begegnung durch seine zehn Tore richtungsweisende Impulse gab.

Ausdruck dafür war das deutliche 11:24-Resultat nach fünfzig Minuten, welches kaum Zweifel an der Überlegenheit der ESV-Handballer an diesem Tag zuließ.

In den verbleibenden Minuten gingen die ESV-Akteure weiterhin auf Torejagd, boten wiederum Konterspielzüge gegen die nun völlig überforderten und sichtbar angeschlagenen ESKA-Werfer an und erhöhten ihre Führung weiter bis zum 14:29.

Somit konnte man beim Abpfiff völlig zufrieden über einen in dieser Höhe nicht zu erwartenden Auswärtssieg jubeln, fuhr man dadurch doch weitere Pluspunkte in der Liga ein.

 

Elbe-Elster-Rundschau vom 27.09.00

 

Tabelle 1.Männer
Verein SP. Pkt
1. HC Bad Liebenw. II
12 22:02
2. Germania Massen
12 18:06
3. Empor Dahme
13 16:10
4. SV Herzberg
13 15:11
5. HV G/W Plessa
13 15:11
6. ESV 94
12 14:10
7. HV Calau
13 14:12
8.
Eintracht Ortrand
13 12:14
9. BSV G/W Fiwa II
13 09:17
10.
LHC Cottbus III
13
02:24
11. SSV Lübbenau
13 01:25
Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
  1. TSG Lübbenau 63
12 21:03
  2. SSV R/W Friedland
11 16:06
  3. HSG Schlaubetal/Ovl.
12 14:10
  4. HV Calau
11 13:09
  5. Eintracht Ortrand
12 13:11
  6. ESV 94
12 12:12
  7. LHC Cottbus II
12 12:12
  8. Chemie Guben
12 07:17
  9.
HC Spreewald
12 06:18
10.
HV Ruhland/Schw.
12
04:20
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