Handball-Landesliga: HSV 1958 Lauchhammer – ESV 94 18:18 (9:10)
 
Remis in letzter Sekunde 

In einer spannenden Landesligapartie zogen nach dem Abpfiff die Gäste dennoch freudestrahlend vom Parkett, erreichten sie doch noch den kaum mehr für möglich gehaltenen Ausgleich erst in letzter Sekunde.
Der Reihe nach: Zunächst erwischten die Elsterwerdaer einen guten Start, zogen rasch vom 1:3 zum 3:6 davon und spielten im Aufbau durchdacht vor dem gegnerischen Kreis. Weil sich mit zunehmender Spieldauer auch die Abwehr mehr und mehr festigte, wurden weitere Gegentreffer geschickt unterbunden, da sich zwischen den Pfosten ein gut aufgelegter M.Hesse im ESV-Tor befand.
So lagen Mitte der ersten Halbzeit die Gäste bereits mit 6:10 vorn und bräuchten eigentlich nur ihre spielerische Linie fortsetzen. Leider passierte bis zum Wechsel genau das Gegenteil, die Gastgeber wurden durch Abwehrschwächen und technische Fehler wieder aufgebaut und kamen folgerichtig auf 9:10 zur Pause heran.
Dennoch schien weiterhin alles möglich, obwohl mit Beginn des zweiten Abschnitts die Gastgeber zunächst gehörig Druck ausübten und durch ihre schnelle Spielweise den ESV beeindruckten. So fielen die Treffer zur 12:10-Führung für Lauchhammer.
Anschließend folgte ein offener Schlagabtausch auf beiden Seiten, wobei es bis in die Schlussphase keinem Team gelang, mit mehr als einem Treffer davonzuziehen.
Über die 13:13, 14:14 und 16:16-Stationen gestaltete sich die Begegnung nun als äußerst spannend, wenngleich hier und da auf beiden Seiten zahlreiche Möglichkeiten vorhanden waren, die Partie vorzuentscheiden. Als dann die HSV-Spieler in den letzten beiden Minuten nochmals eine Steigerung ihres Potentials abriefen, schienen bei den Gästen so langsam die Kräfte zu schwinden. Das 18:16 vierzig Sekunden vor dem Abpfiff sollte wohl die sogenannte Vorentscheidung für Lauchhammer darstellen, obwohl im Handball ja so alles möglich ist. Schnell warfen die Elsterwerdaer an und konnten auf der rechten Außenbahn T.Spillecke in Aktion bringen, welcher sofort den 18:17-Anschlusstreffer markierte. Als dann die Alles-Oder-Nichts-Taktik durch die vollzogene Pressdeckung auch noch den erhofften Ballverlust auf Seiten der HSV-Werfer brachte, war der ESV wieder im Spiel und bekam einen vor der Schlußsirene verhängten Freiwurf zugesprochen, welcher direkt ausgeführt werden musste. Passend zu seiner guten Leistung an diesem Tag setzte dann M.List zum verdeckten Wurf an und konnte tatsächlich die äußerst löchrige Deckungsmauer der Gastgeber überwinden und avancierte mit dem vielumjubelten 18:18-Ausgleich zum besten Mann im ESV-Team.
Trotz diesem am Ende wohl verdienten Punktgewinn konnten die Elsterwerdaer dennoch nicht ihre wahre Leistungsfähigkeit zeigen, zu viele Ungereimtheiten begleiten derzeit das ESV-Spiel.

Der ESV spielte mit M.Hesse, E.Heidrich, J.Nerger (1), A.Mohr (1), A.Haydeyan (3), S.Hegewald, T.Spillecke (3), T.Hermann, A.Labicki (2), M.List (5) und U.Fünfert (3)

Elbe – Elster – Rundschau vom 04.11.2002
Tabelle 1.Männer
Verein SP. Pkt
1. HV Calau
20 34:06
2. Eintracht Ortrand
20 31:09
3. Germania Massen
20 28:12
4. HC Bad Liebenw. II
20 27:13
5. ESV 94
20 26:14
6. HV G/W Plessa
20 24:16
7. SV Herzberg
20 14:26
8.
SSV Lübbenau
20 13:27
9. BSV G/W Fiwa II
20 11:29
10.
LHC Cottbus III
20
07:33
11. HSV Senftenberg
20 05:35
Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
1. MBSV Belzig
16 30:02
2. Chemie Guben
16 25:07
3. Eintracht Ortrand
16 19:13
4. ESV 94
16 17:15
5. TSG Lübbenau 63
16 13:19
6. SSV R/W Friedland
16 12:20
7. HSV Wildau 1950
16 11:21
8. HSG Schlaubetal/Ovl.
16 11:21
9.
HV Ruhland/Schw.
16 06:26
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