Handball-Landesliga: ESV 94 – ESKA Finsterwalde 32:14 (13:6)
 
Lang erwarteten Heimsieg eingefahren
 

Eine weitere Landesligapartie stand am Wochenende in der Elbe – Elster – Halle auf dem Plan, die Elsterwerdaer empfingen den Tabellenletzten aus Finsterwalde.
Verlor man gegen die Sängerstädter noch die abschließende Begegnung der Vorsaison recht kläglich, hatte man sich diesmal klare Vorgaben im Kampf um wichtige Zähler gesetzt.
Die Begegnung begann äußerst zerfahren, da sich beide Teams zunächst im Auslassen von Tormöglichkeiten regelrecht überboten. Bei keinerlei Ordnung und wirrem Zusammenspiel war man auf beiden Seiten sowohl im Angriffs- als auch im Deckungsverhalten meilenweit von einem sehenswerten Duell entfernt. Das Resultat von 2:2 nach elf Spielminuten sagt wohl alles über das Niveau der Anfangsminuten aus. Erst danach besannen sich die Gastgeber auf ihre wirklichen Stärken, rissen das Spiel nun fester an sich und zeigten endlich erfrischenden Handballsport. Bezeichnenderweise folgten so wichtige Treffer zum 6:2 und 10:5, die dem ESV-Team, leider erst nach einer Auszeit von Trainer Klaus Marquardt, endlich den nötigen Rückhalt gaben, um befreit aufzuspielen.
Die Gäste, welche bereits frühzeitig ihren etatmäßigen Kreisspieler verletzungsbedingt verloren, konnten bis zum Seitenwechsel dem größer werdenden Druck der Elsterwerdaer nicht mehr standhalten und fanden sich bereits beim 13:6 zur Halbzeit mit dem zu erwartenden Spielverlauf ab. Auch im zweiten Durchgang drückten die Hausherren der Partie weiter ihren Stempel auf, wenngleich nicht immer der einkalkulierte Torerfolg nach hundertprozentigen Einwurfchancen gefunden wurde. Im sicheren Gefühl einer klaren Führung wurden weiterhin serienweise Möglichkeiten ausgelassen, denen man bei stärkerer Gegenwehr sicher noch nachgetrauert hätte. Glücklicherweise hatten die ESV-Werfer wiederum T.Spillecke als starken Rechtsaußen und Konterläufer in ihren Reihen, welcher achtmal in der zweiten Halbzeit ins Netz traf und so den Vorsprung für sein Team vom 21:11 zum 26:14 erhöhte. Danach war die Gegenwehr der ESKA-Sportler vollends gebrochen, es folgten sechs weitere ESV-Tore. A.Mohr zog trotz Bedrängnis aus der zweiten Reihe ab und A.Haydeyan warf von links aufs Tor ins Netz. In den Schlussminuten zeigten die Elsterwerdaer endlich spielerische Feinheiten nach vorn und hielten ihre Abwehr dicht.
Am Ende konnten sich die Hausherren dann über ein deutliches 32:14 freuen.
Was dieses Resultat jedoch wirklich wert ist, wird sich wohl erst am kommenden Wochenende im Spiel gegen den unmittelbaren Mitkonkurrenten aus Lauchhammer zeigen.

Für den ESV spielten Michael Hesse, Jürgen Lahn, Thomas Hermann (1), Knut Fechner (5), Enrico Heidrich, Thomas Spillecke (8), Aike Mohr (4), Stefan Hegewald (1), Andreas Labicki (5), Aram Haydeyan, Armen Haydeyan (1) und Uwe Fünfert (7)

Elbe – Elster – Rundschau
Tabelle 1.Männer
Verein SP. Pkt
1. HV Calau
20 34:06
2. Eintracht Ortrand
20 31:09
3. Germania Massen
20 28:12
4. HC Bad Liebenw. II
20 27:13
5. ESV 94
20 26:14
6. HV G/W Plessa
20 24:16
7. SV Herzberg
20 14:26
8.
SSV Lübbenau
20 13:27
9. BSV G/W Fiwa II
20 11:29
10.
LHC Cottbus III
20
07:33
11. HSV Senftenberg
20 05:35
Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
1. MBSV Belzig
16 30:02
2. Chemie Guben
16 25:07
3. Eintracht Ortrand
16 19:13
4. ESV 94
16 17:15
5. TSG Lübbenau 63
16 13:19
6. SSV R/W Friedland
16 12:20
7. HSV Wildau 1950
16 11:21
8. HSG Schlaubetal/Ovl.
16 11:21
9.
HV Ruhland/Schw.
16 06:26
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