Turniersieg in Radeberg errungen

 

Mit dem Wanderpokal im Gepäck die Rückreise angetreten

 Elsterwerdaer SV – Radeberger SV 2 12:9Elsterwerdaer SV – VfB Bischofswerda 5:6Elsterwerdaer SV – SV Rähnitz 15:9Elsterwerdaer SV – SV Kiel-Friedrichsort 10:8

Elsterwerdaer SV – Funkelektronik Berlin 13:12

 

Am Wochenende weilte die 1.Männermannschaft des Elsterwerdaer Sportvereins nach dem Abschluss der diesjährigen Landesligasaison bei einem zweitägigem Handballturnier in Radeberg, an welchem neben sechs Herrenmannschaften auch sechs Damenmannschaften teilnahmen.

Neben den Gastgebern beteiligten sich weiterhin der VfB Bischofswerda, der SV Rähnitz, der SV Kiel-Friedrichsort, Funkelektronik Berlin und der ESV 94 am Turnier über eine Spielzeit von 2x10 Minuten.

Im ersten Duell hatten es die Elsterwerdaer zunächst mit der zweiten Vertretung des SV Radeberg zu tun, in welcher sich viele Nachwuchsspieler des Vereins recht eindrucksvoll präsentierten.

Anfangs wurde der gute Lauf der ESV-Sportler gegen ihre Kontrahenten mit Treffern zur 6:2- und 8:4-Führung belohnt, als A.Labicki aus der Distanz traf und T.Spillecke auf seiner Position brillierte.

Auch im zweiten Abschnitt kontrollierten die ESV-Werfer dieses Duell, ließen sich nicht überraschen und siegten am Ende 12:9.

Nach diesem Auftakt nach Maß sollte der Trend natürlich fortgesetzt werden, jedoch stand zur zweiten Partie eine spiel- und kampfstärkere Truppe aus Sachsens Bezirksliga auf dem Parkett.

Hart, aber fair rangen hier beide Vereine um den Erfolg, wobei beide Deckungsblöcke recht sicher agierten und wenig Gegentreffer zuließen.

Tolle Moral zeigte hierbei die Truppe um Trainer K.Marquardt gegen die höherklassige Gegnerschaft und setzte dem Turnierfavoriten und Titelverteidiger mächtig zu..

Erst als sich der VfB Bischofswerda in dieser kurzweiligen und stets spannenden Begegnung zum Ende hin knapp durchsetzen konnte, wurde der Spielausgang entschieden und sah die Sachsen knapp mit 6:5 vorn.

Das dritte und somit auch letzte Spiel des ersten Wettkampftages bestritten dann der ESV und der SV Rähnitz.

Im ersten Spielabschnitt ging es hier auch knapp zu, da sich beide Teams beim 5:5 zunächst neutralisierten.

Nach dem Seitentausch entschied dann der ESV das Match, als nach dem 6:5 zahlreiche Treffer zum vorentscheidenden 11:5 fielen, wobei M.Gieseler vermehrt in Aktion trat und eindrucksvoll vollstreckte.

Die recht einseitig gewordene Partie endete dann 15:9 für die Elsterwerdaer Handballer.

Am Sonntag hieß der erste Gegner SV Kiel-Friedrichsort, ein bekannter Widersacher, den man bereits im Vorjahr beim Turnier in Dresden-Mickten bezwang.

Auch diesmal ließ man sich nicht unterkriegen, behielt die Oberhand und erspielte einen 10:8-Sieg.

Im fünften und letzten Spiel des Turniers standen sich dann die ebenfalls um den Turniersieg kämpfenden Hauptstädter von Funkelektronik Berlin und der ESV gegenüber.

Auch hier ging es zur Sache, als in einer niveauvollen und bis zur Schlusssirene spannenden Begegnung der Sieger ermittelt wurde.

Ständig wechselte die Führung, so dass sich stets neue Spielsituationen ergaben, die beide Mannschaften über die gesamte Spieldauer zu meistern verstanden.

Ausdruck dafür waren die 4:4-, 8:8- und 11:11-Zwischenstände, welche aufzeigten, das beide Teams auf gleichem Level agierten.

Als sich zwei Minuten vor dem Abpfiff der ESV das 13:11 erkämpfte, waren die Berliner nicht mehr in der Lage, diesen Rückstand aufzuholen und kamen nur noch zum 13:12-Endstand heran, was jedoch nichts mehr am nun feststehenden Turniersieg der Elsterwerdaer ändern konnte.

Schützenhilfe bekam das ESV-Team am zweiten Wettkampftag vom SV Rähnitz, der sensationell, aber überaus verdient, den Titelverteidiger schlug.

Ebenso gelang den Veranstaltern ein Remis gegen die sichtlich enttäuschten Werfer aus Bischofswerda und verhalf dem ESV damit zu einem niemals für möglich gehaltenen Turniersieg.

Mit nur einem verlorenen Spiel holte sich der ESV völlig überraschend den Wanderpokal, gefolgt vom VfB Bischofswerda, Funkelektronik Berlin, SV Radeburg 2, SV Rähnitz und dem SV Kiel-Friedrichsort.

Den Abschluss des sportlich fairen Turniers bildeten neben der Ehrung der siegreichen Mannschaften der Dank an die zahlreichen Organisatoren, die neben einem Sportlerball die Versorgung aller teilnehmenden Mannschaften jederzeit gewährleisteten.

 

Für den ESV kamen zum Einsatz: M.Hesse, J.Lahn, J.Nerger, A.Haydeyan, T.Spillecke(17), A.Labicki (16), T.Hermann (3), M.Gieseler (4), E.Heidrich und U.Fünfert (15)

 

Elbe – Elster – Rundschau vom 09.05.2002

         
Tabelle 1.Männer
Verein SP. Pkt
1. HV Calau
15 24:06
2. Eintracht Ortrand
15 23:07
3. Germania Massen
16 22:10
4. HV G/W Plessa
16 20:12
5. HC Bad Liebenw. II
14 19:09
6. ESV 94
15 18:12
7. BSV G/W Fiwa II
15 11:19
8.
SSV Lübbenau
15 11:19
9. SV Herzberg
15 10:20
10.
HSV Senftenberg
15
05:25
11. LHC Cottbus III
15 03:27
Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
1. MBSV Belzig
12 22:02
2. Chemie Guben
12 21:03
3. Eintracht Ortrand
11 13:09
4. ESV 94
12 13:11
5. TSG Lübbenau 63
13 13:13
6. HSG Schlaubetal/Ovl.
12 09:15
7. SSV R/W Friedland
12 08:16
8. HV Ruhland/Schw.
13 06:20
9.
HSV Wildau 1950
11 03:19
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