Handball – Landesliga: ESV 94 – BSV G/W Finsterwalde II 32:27 (12:15)
 
Jahresauftakt beinahe misslungen
Mittelmäßigkeit und Alibihandball prägten den ESV – Stil in erster Halbzeit 
 
Zur ersten Rückrundenpartie sah sich der gastgebende Tabellenfünfte mit dem Schlusslicht der Liga konfrontiert. Was sollte bei jener Konstellation im Punktekampf schon schief gehen? Diese Frage bekamen alle ESV – Handballer in aussagekräftiger Form in einer mittelmäßigen Begegnung beantwortet, die im Grunde wenig Spielraum für anerkennende Worte gestattet und elementar das leidige Problem einer notwendigen Einstellung im Nachhinein übrig lässt. Wie sonst konnte man zunächst die fast verweigernde Spielweise aller Einheimischen im ersten Abschnitt erklären, welche zuletzt doch durch mannschaftliche Geschlossenheit und draufgängerisches Auftreten glänzten. Wo waren dabei die genügend im Training praktizierten Positionswechsel geblieben, warum konnte die Deckungsarbeit mehr schlecht als recht vollzogen werden und warum nur tat man sich unendlich schwer im Verwerten unzähliger Einwurfmöglichkeiten? Ernüchternd wenig war in erster Halbzeit aus ESV – Sicht zu sehen, positive Ansätze blieben bis zum Seitentausch Mangelware und man konnte froh sein, dass der Pausenpfiff die erschreckend schwache Spielweise beim 12:15 jäh unterband. Mit einem dringendst gefragten Kurswechsel starteten die Gastgeber in die zweiten 30 Minuten, in denen die anfänglichen Halbherzigkeiten aus Mittelmäßigkeit und Alibihandball schließlich abgestellt wurden und die Zuschauer endlich ihre Mannschaft auf dem Parkett wiedererkannten. Im Angriff platzte der Knoten, T. Müller sorgte mit einem Hattrick nach drei Konterspielzügen für Treffer vom 15:16 zum 17:16. M. List bewies Nervenstärke bei verwandelten Strafwürfen und brachte sich als Ballverteiler im Aufbau und bei ansatzlosen Distanzwürfen prächtig ins Mannschaftsgefüge ein und auch R. Hahn im ESV – Gehäuse fand nach verkorkster erster Halbzeit seine von ihm erwartete Form wieder. Die Verteidigung stellte sich mehr und mehr auf die nun berechenbar tätigen Sängerstädter ein, die bei ihren Aktivitäten stärker attackiert wurden, so dass deren Wirkungsfähigkeit langsam aber sicher zu schwinden begann. Mit einem kleinen 22:21 – Vorteil im Rücken krempelten die ESV – Werfer zu guter letzt das Match noch rechtzeitig um und bogen ab der 50. Minute langsam auf die Siegerstasse ein. Mit zunehmendem Torepolster vom 24:22 zum 27:22 spulte man die restliche Spieldauer abgeklärt ab, war in vielen Aspekten nun dominanter und kam dann eben doch noch zum erhofften, in der Höhe standesgemäßen 32:27 – Heimsieg. Gegen einen konsequenteren Gegner stände am Ende sicherlich eine Niederlage zur Debatte, so aber kam man noch einmal mit einem dunkelblauen Auge davon und sollte sich schleunigst beim nächsten Wettkampf steigern.
 
Ticker: 0:1; 2:4; 6:7; 11:12; 12:15; 13:16; 18:16; 20:19; 23:21; 24:22; 27:22; 31:24 und 32:27
 
ESV mit: Ronny Hahn, Thomas Spillecke (3), Andreas Labicki (4), Tobias Müller (5), Aram Haydeyan (5), Armen Haydeyan, Markus List (9), Aike Mohr (1), Jens Nerger und Uwe Fünfert (5); Trainergespann K. Marquardt und K. Fechner
 
Uwe Fünfert - 10.01.04
Tabelle Männer
Verein SP. Pkt
1. HC Bad Liebenw.II
05 10:00
2. Empor Dahme
04 06:02
3. ESV 94
04 05:03
4. Germania Massen
03 04:02
5. Eintracht Ortrand
04 04:04
6. BSV G/W Fiwa II
04 03:05
7. HV G/W Plessa
03 02:04
8.
SV Herzberg
03 00:06
9. HV Ruhland/Schw.
04 00:08
10.
SSV Lübbenau 00 00:00
Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
1. ESV 94
04 08:00
2. Schlaubetal/Ovl.
04 06:02
3. SSV R/W Friedland
05 05:05
4. TSG Lübbenau 63
03 04:02
5. HC Spreewald
04 04:04
6. HV Calau
05 04:06
7. Eintracht Ortrand
05 04:06
8.
SV B/W Dahlewitz
05 04:06
9. Chemie Guben
04 02:06
10.
HV Ruhland/Schw. 03 01:05
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