Handball - Oberliga: Elsterwerdaer SV - VfB Doberlug/Kirchheim 25:30 (14:15)
 
Gäste waren den ESV-Damen in der zweiten Halbzeit überlegen
 

Im letzten Heimspiel der Saison empfingen die ESV-Damen die favorisierten Gerberstädter. Die Gäste, noch mit Aufstiegsambitionen in die Berlin-Brandenburg-Liga, wurden zu Beginn vom Aufsteiger voll gefordert.

Elsterwerda spielte von Beginn sehr druckvoll und ging auch folgerichtig mit 2:0 und später mit 4:1 in Führung. Besonders Silke Fastert auf der rechten Außenbahn wurde gut freigespielt und verwandelte mit genauen Torwürfen. Auch ein Kontertor wurde von ihr sicher eingenetzt.
Die körperlich unterlegenen, aber sehr spielintelligenten Gäste erzielten ihre Tore mit gut herausgespielten Anspielen an den Kreis, in der 13. Spielminute ging der VfB mit 7:6 erstmals in Führung. In der hochklassigen ersten Halbzeit wechselte die Führung nun ständig, der ESV führte mit 9:8, 10:9 und 13:12, zur Halbzeit stand es aber 15:14 für die Gäste. Neben den Weitwurftoren und Siebenmetertoren von Cordula Günther erzielten nach schönen Anspielen Katja Richter und Anja Schneider Tore vom Kreis für die Gastgeber. Auf der Gästeseite konnten die Zuschauer immer wieder auf der rechten Angriffsseite eine überragende Vivian Lange bewundern. Nach nervösem Beginn in der zweiten Halbzeit fand die junge Gästetruppe besser in das Spiel. Doberlug spielte mit sechs Jugendspielerinnen, und der VfB wurde zunehmend stärker. Bis zur 42. Spielminute (18:20) konnte der ESV das Spiel offen gestalten. Die Durchschlagskraft im Angriff ließ nach, von zu wenig Spielerinnen ging Torgefahr aus.
Erstmals in den Heimspielen des ESV war der Gegner konditionell überlegen, besonders das enorme Laufspiel der Gäste überzeugte. Leichtfertige Ballverluste auf Seiten der Gastgeber wurden erbarmungslos vom VfB genutzt, auch hier überzeugte besonders V. Lange, die insgesamt zehn Tore warf. Mit dem 26:20 in der 52. Spielminute war das Spiel vorentschieden, die Elsterwerdaer spielten in der verbleibenden Spielzeit gut mit, die spielerisch besseren Gäste gewannen am Ende verdient mit 30:23 Toren. Die zahlreichen Gästefans feierten den Sieg, das Aufstiegsziel wurde aber knapp verfehlt, da Potsdam in Wusterwitz gewann.
Wenn auch in diesem Spiel mit einigen Toren zu hoch unterlegen, beenden die Elsterwerdaer Handballerinnen das erste Jahr in der höchsten Spielklasse Brandenburgs mit einem sehr guten 8. Tabellenplatz. Bei sehr schönem Wetter kamen 120 Zuschauer in die Halle - die ESV-Damen haben sich mit ihren Leistungen eine große Anhängerschar geschaffen.


Elsterwerda spielte mit: A. Huschka, J. Schnurpfeil; C. Günther 9, S. Fastert 6, A. Lipsky 1, A. Schneider 1, A. Kluge 4, L. Kekule, S. Doms, K. Richter 1, P. Hauptvogel 1


Elbe-Elster-Rundschau vom 14.04.2003
Tabelle Männer
Verein SP. Pkt
1. Germania Massen
15 27:03
2. ESV 94
15 22:08
3. BSV G/W Fiwa II
14 19:09
4. HV Ruhland/Schw.
14 16:12
5. Empor Dahme
15 14:16
6. SV Herzberg
13 11:15
7. HC Bad Liebenw. II
13 10:16
8.
HV G/W Plessa
13 05:21
9. Eintracht Ortrand
14 02:26

Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
1. Germania Massen
18 34:02
2. SV B/W Dahlewitz
17 30:04
3. HSV Wildau
18 27:09
4. HV Calau
18 23:13
5. Chemie Guben
17 16:18
6. HC Spreewald
17 14:20
7. HV Ruhland/Schw.
18 14:22
8.
ESV 94
18 14:22
9. HSG Ahrensdorf/S.
18 09:27
10.
Eintracht Ortrand 16 08:24
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