12. Handballcup in Elsterwerda

 

Zahlreiche Mannschaften aus mehreren Bundesländern gaben sich erneut beim größten südbrandenburgischen Handballturnier am vergangenen Wochenende die Ehre.

Der nun schon zum zwölften Mal in Serie ausgetragene Handball-Cup in Elsterwerda untermauerte einmal mehr seine Ausnahmestellung in Sachen Handballsport, da er ausnahmslos allen teilnehmenden Wettkämpfern aus mehreren Bundesländern ein kurzweiliges Wochenende bot.

Am Samstagmorgen begannen bereits die Eröffnungsspiele parallel in der „alten“ Sporthalle am Elsterschloss Gymnasium sowie auch in der Elbe – Elster – Halle.

Es galt diesmal, aus jeweils einer Dreier- bzw. Viererstaffel sowohl bei den Damen als auch bei den Herren den späteren Vorrundensieger zu ermitteln.

Angetreten waren bei den Damen in Gruppe A der Radebeuler HV, die TSV Rotation Dresden 1990, der VfB "Blau-Gelb" Flöha 21 und eine sogenannte, bunt gemischte "Allstars"-Truppe sowie in der Gruppe B die Spielerinnen der SG NARVA Berlin, der HSV 1928 Zwönitz und der gastgebende Elsterwerdaer SV 94.

Bei den Herren traten in Gruppe A die SG Fortschritt Burg, der Elsterwerdaer SV 94 I, der HSV 1928 Zwönitz und der TSV "Blau-Weiß" Gröditz gegeneinander an.

In Gruppe B begegneten sich der Elsterwerdaer SV 94 II, der TSV Weinböhla sowie der SSV Dresden Heidenau.

Ein Garant zum tadellosen Gelingen der diesjährigen Vorrunde war die Tatsache, dass sich für jenes „Allstars"-Team bei den Damen wahlweise Spielerinnen jeder teilnehmenden Mannschaft zu einer spielfähigen Truppe zusammenfanden.

 

Zum Spielbetrieb:

Über eine Spielzeit von fünfzehn bzw. zwanzig Minuten standen sich ohne Wechsel nach dem ersten Anpfiff ab 9 Uhr die teilnehmenden Mannschaften in ihrer jeweiligen Gruppenphase gegenüber.

Nachdem bereits einige Turnierbegegnungen in beiden Hallen gespielt waren, fand die offizielle Eröffnung des Turniers statt.

Hierbei übernahm zunächst Knut Fechner, langjähriger Vereinsvorsitzender des Elsterwerdaer SV 94, das Wort und brachte seinerseits die Hoffnungen und Wünsche für das bevorstehende Turnier zum Ausdruck.

Er dankte u. a. dem Hauptsponsor der diesjährigen Veranstaltung, der Sparkasse Elbe – Elster, für deren Engagement, ohne die eine Durchführung in dieser Form sicherlich nicht möglich gewesen wäre.

Weiterhin folgten im Anschluss begrüßende Worte durch den Bürgermeister der Stadt Elsterwerda, Herrn Dieter Herrchen.

Auch er dankte in seinen Worten allen Organisatoren und wünschte allen Teilnehmern alles Gute zum Gelingen dieser Veranstaltung.

Nach dem obligatorischen Foto aller Turnierteilnehmerinnen und Teilnehmer ging die Veranstaltung dann sportlich weiter.

Es fanden nahtlos alle Partien in der Vorrunde statt, die allesamt sehr abwechslungsreich, fair und ohne größere Verletzungssorgen vonstattengingen.

Am Ende der Vorrunde konnte sich bei den Damen die spiel- und kombinationsstarke Vertretung aus dem sächsischen Radebeul leistungsgerecht durchsetzen.

Bei den Männern lagen die Hausherren diesmal nur auf Rang 2, sie mussten der SSV Dresden Heidenau den Vortritt und somit auch den Turniersieg in der Vorrunde überlassen.

Als dann die endgültige Rangfolge nach Abschluss der Vorrunde den beteiligten Teams bekannt gegeben wurde, standen somit auch die Ansetzungen für das zu bestreitende Mixturnier fest.

Bevor es aber sportlich weiterging, überreichte ESV – Vereinschef Knut Fechner die abermals durch Familie Haydeyan selbstgefertigten Handball-Pokale an die platzierten Damen- und Herrenteams.

 

Zum Mixturnier:

Hierbei bestritten die gemeinsam auftretenden Mixteams über eine Spieldauer von zwei mal 15 Minuten zwei Spielabschnitte, in denen sich zunächst in Halbzeit 1 beide Damenteams und daran anschließend in Halbzeit 2 die beiden Herrenteams gegenüber standen.

Es endeten aus den unterschiedlichsten Konstellationen heraus die überaus spannenden und sportlich fairen Partien mit dem ein oder anderen so nicht unbedingt zu erwarteten Spielausgang - vorübergehend am Samstagabend.

Nach einem umfangreichen Spielbetrieb am ersten Tag und einem gemeinsamen Abendessen folgte dann am Turnierabend der musikalische Ausklang in geselliger Runde.

Abermals hatten sich die zahlreichen ESV – Organisatoren ein unterhaltsames Abendprogramm im sehr gut besuchten Festzelt einfallen lassen.

So sorgte u.a. ein DJ für ununterbrochene Wunschmusik, um für gemütliche Stimmung unter allen teilnehmenden Handballerinnen und Handballern sowie Gästen zu sorgen.

Am Sonntagmorgen fanden sich in der Früh die Teilnehmer wiederum auf dem Parkett in der Elbe – Elster – Halle ein, starteten ihr Restprogramm und beendeten ihre sportlichen Aktivitäten am frühen Nachmittag gegen 15 Uhr.

Zudem sorgten am Vormittag die extra engagierten Elstertaler Blasmusikanten aus Zeischa für einen entsprechenden Rahmen durch ein musikalisches Platzkonzert vor der EE Halle.

Nachdem dann alle Turnierbegegnungen restlos abgeschlossen und alle Mannschaften so ziemlich am Ende ihrer Kräfte angelangt waren, wurden die Endplatzierten ebenso würdevoll durch die ESV – Vereinsführung und dem Bürgermeister der Stadt Elsterwerda, Herrn Dieter Herrchen, geehrt.

Der verdiente Turniersieger im Mixturnier wurde dank kollektiver Teamarbeit am Ende bei Punktgleichheit, aber mit dem um 4 Tore besseren Torverhältnis, die Kombination HSV 1928 Zwönitz (Damen) / HSV 1928 Zwönitz (Herren). Zweitplatzierte wurde die Kombination SG NARVA Berlin (Damen) / SG Fortschritt Burg (Herren) und Drittplatzierte wurden die Spielerinnen und Spieler des Elsterwerdaer SV 94 (Frauen) / Elsterwerdaer SV 94 I (Herren).

Die beste weibliche Spielerin kam diesmal aus den Reihen des Radebeuler HV, bester männlicher Spieler wurde laut einer Befragung unter allen beteiligten Mannschaften der Spielgestalter des HSV 1928 Zwönitz.

Die Trophäe der besten Torhüterin ging ebenso nach Zwönitz, der Pokal des besten Torwarts ging diesmal an den Schlussmann aus Weinböhla.

Mit dem 12. Handball-Cup fand die sommerliche Vorbereitungsphase aller Elsterwerdaer Handballerinnen und Handballer auf die bevorstehende Punktspielsaison 2015/2016 ihren gebührenden Abschluss, es warten demnächst schwierige Saisonspiele in den jeweiligen Ligen auf die heimischen Mannschaften.

Bereits jetzt ist man sich aber nach zahlreichen Gesprächen unter den Beteiligten einig, dass man sich an gleicher Stätte im kommenden Jahr ganz sicher wieder treffen wird, um dann gemeinsam zum 13. Handball-Cup in Elsterwerda erneut seine Kräfte zu messen.

 

Statistik zum Turnierverlauf:

 

Abschlusstabelle (Damen) : 1. Radebeuler HV, 2. HSV 1928 Zwönitz, 3. SG NARVA Berlin, 4. „Allstars“-Truppe, 5. VfB „Blau-Gelb“ Flöha, 6. Elsterwerdaer SV 94 und 7. TSV Rotation 1990 Dresden

 

Abschlusstabelle (Herren) : 1.SSV Dresden Heidenau, 2. Elsterwerdaer SV 94 I, 3. HSV Weinböhla, 4. SG Fortschritt Burg, 5. HSV 1928 Zwönitz, 6. Elsterwerdaer SV 94 II und 7. TSV „Blau-Weiß“ Gröditz

 

Abschlusstabelle im Mixturnier (Damen/Herren): 1. HSV 1928 Zwönitz/HSV 1928 Zwönitz 8 Punkte 78-69 Tore, 2. SG NARVA Berlin/SG Fortschritt Burg 8 Punkte 74-65 Tore, 3. Elsterwerdaer SV 94/Elsterwerdaer SV 94 I 6 Punkte 73-58 Tore, 4. Radebeuler HV/Elsterwerdaer SV 94 II 3 Punkte 69-75 Tore, 5. VfB „Blau-Gelb“ Flöha 21/HSV Weinböhla 3 Punkte 67-75 Tore und 6. TSV 1990 Rotation Dresden/SSV Dresden Heidenau 2 Punkte 63-82 Tore.

 


Sport frei!

 

Die Handballer des Elsterwerdaer SV 94

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