Brandenburgliga Frauen
28.09.2008, 12:00 Uhr
HSC Potsdam II
hscpotsdam-esv
Elsterwerdaer SV 94
   Halbzeit: 11:11  


 Endstand: 18:19
     Aufstellung
         Nr.  Name  Tore
         12  Jacqueline Schnurpfeil  
         2  Silke Fastert  4
         4  Lisa Kekulé  4
         5  Janina Albrecht
 4
         6  Anja Schneider
 0
         7  Anita Kluge
 0
         8  Virginie Klaus  0
         13  Gerti Kekulé
 0
         14  Nancy Hoyer  1
         15  Ulrike Zörner  2
         17  Katja Richter  1
         18  Alexandra Lang  3
             
         Tr.  Klaus Marquardt/Roland Kekulé  
 
Spielbericht
 

Auswärtssieg!

Am Sonntagmittag mussten die Handballfrauen des ESV 94 zum ersten Auswärtsspiel der Saison 2008/2009 in der Brandenburgliga beim HSC Potsdam II antreten. Die Favoritenrolle konnte vor Spielbeginn keiner Mannschaft zugesprochen werden. Der ESV hatte zwar sein erstes Punktspiel gegen den Belziger HC klar gewonnen, dennoch sollte die Potsdamer Vertretung nicht unterschätzt werden. Der Aufsteiger unterlag lediglich mit einem Tor beim Vorjahres – Vizemeister, dem BSV Guben Nord.
Entsprechend der ausgeglichenen Chanceneinschätzung auf den Sieg gestaltete sich auch die Partie. Kein einziges Mal konnte sich eine der beiden Mannschaften mit mehr als 2 Toren absetzen. Letztlich durften aber die ESV Damen jubeln. Nach dem Schlusspfiff lagen diese mit einem Tor vorn. Endstand 18:19 (11:11).
Der Spielverlauf ist schnell geschildert. In einem stets spannenden Match dominierten auf beiden Seiten die starken Abwehrreihen. So wurde das erste Tor für den ESV auch vom 7m Punkt erzielt. Doch postwendend glich der HSC durch einen platzierten Wurf aus dem Rückraum aus (1:1).
Da in der Anfangsphase die ESV Abwehr noch zu zaghaft auf die Rückraumspieler der Gastgeber heraustrat, konnten diese wiederholt von den Aufbaupositionen verwandeln. Auf der Gegenseite stand die HSC Abwehr sehr offensiv, sodass sich hier der ESV Kreisläuferin Lisa Kekulé, sowie den Außenspielerinnen Lücken boten, die sie ihrerseits resolut nutzten. Da die Abwehr dennoch ihre „Finger im Spiel“ hatte, wurden dem ESV im ersten Spielabschnitt 5 Strafwürfe zugesprochen. Doch leider blieben 2 in den Anfangsminuten unverwandelt. Durch diese vergebenen Würfe konnte sich der Gastgeber zwischenzeitlich mit 2 Toren absetzten (5:3). Doch ein weiteres Ausbauen der Führung wurde verhindert. Ein Kontertor von Silke Fastert und zwei vom Punkt durch Janina Albrecht erbrachten den 6:6 Ausgleich.
Bis zum Pausenpfiff gestaltete sich das Spiel dann stets offen. Der HSC legte vor, der ESV glich aus - der ESV legte vor und der HSC glich aus (7:7; 8:8; 9:9; 10:10). So stand es zur Halbzeit erneut unentschieden (11:11). Hier sollten durchaus noch die Treffer von Alexandra Lang zum 8:8 bzw. 8:9 Erwähnung finden. Sie spielte diesmal statt auf ihrer angestammten „rechts Halben“ im linken Rückraum und konnte von dort auf Anhieb sicher einnetzen.
Die zweite Spielhälfte begann wie die Erste endete: Die Potsdamerinnen legten wiederholt vor und die ESV Damen glichen aus (12:12; 13:13).
Trotz stark agierender ESV Abwehr, welche es dem Gegner extrem schwer machte sich klare Wurfchancen herauszuarbeiten, konnte sich der HSC im Folgenden abermals mit 2 Toren in Front bringen (15:13). Allerdings wurde nicht einer dieser Treffer des Gastgebers aus dem Positionsspiel erzielt; ein Gegenstoß und drei Strafwürfe erbrachten die 2 Tore Führung. Diese konnte, begünstigt durch wiederholte Zeitstrafen gegen den ESV von den Potsdamerinnen auch bis zum 17:15 gehalten werden. Doch die letzten 10 Spielminuten gehörten dann eindeutig dem ESV. Obwohl der HSC weiterhin beständig gegen die ESV Abwehr anlief, konnten sie lediglich noch ein Tor (und dieses durch einen Konter) erzielen. Die ESV Defensive ließ nichts mehr zu. Auch die Wurfstarke Nr. 19 aus dem Potsdamer Rückraum konnte dem nichts mehr entgegen setzen. Stattdessen nutzten die Gästespielerinnen ihre Chancen. Nancy Hoyer stellte den 17:16-Anschlus her und der Doppelschlag von Ulrike Zörner erbrachte zuerst den
  Ausgleich, dann die Führung. Als zwei Minuten vor Spielende zudem ein Tempogegenstoß zum 17:19 verwandelt wurde war der Sieg schon fast sicher. Dem HSC gelang in der letzten Minute lediglich der Anschlusstreffer zum 18.19 Endstand.
Dieses eng und hart (aber nicht unfair) umkämpfte Spiel hatte letztlich das glücklichere Ende für die ESV Damen. Der Schlüssel zum Erfolg lag vorrangig in der konsequenten Deckungsarbeit - So konnten die HSC Spielerinnen in der zweiten Hälfte lediglich 2 Treffer aus dem Positionsspiel erzielen. Darüber hinaus ist der über die gesamte Spielzeit fortwährende Einsatz und Kampf um jeden Ball (hinten wie auch vorn) sowie das Vermeiden von überhasteten Würfen, technischen Fehlern und der präzise Angriffsabschluss zu loben.
Bei solch einer Einstellung sollte auch am kommenden Wochenende im Spiel gegen die TSG Rot-Weiß Fredersdorf (Anwurf 17:30; Elbe-Elster-Halle) ein Erfolg realisierbar sein.



J. Schnurpfeil

Tabelle Männer
Verein SP. Pkt
1. MTV Wünsdorf II
18 36:00
2. HV Luckenwalde
17 23:11
3. ESV 94
17 19:15
4. HC Bad Liebenw. II 17 18:16
5. BSV G/W Fiwa II
17 18:16
6. HV Ruhland/Schw. 17 18:16
7. TSV Empor Dahme
17 13:21
8.
HV G/W Plessa
17 11:23
9. SV Herzberg
17 09:25
10.
Eintracht Ortrand
18 07:29
Tabelle Frauen
Verein SP. Pkt
1. HV Calau
17 29:05
2. TSG Lübbenau 63
17 29:05
3. SV B/W Dahlewitz 17 27:07
4. HC Spreewald
17 20:14
5. HV Ruhland/Schw. 17 17:17
6. HSG Schlaubetal/O. 17 13:21
7. Frankfurter HC III
17 12:22
8.
Chemie Guben
17 11:23
9. ESV 94
17 10:24
10.
Eintracht Ortrand
17 02:32
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